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Linienbusse in Aschaffenburg
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Autoren

Katrin Küx
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Linienbusse in Aschaffenburg

Bisher werden an einem durchschnittlichen Samstag rund 9.300 Fahrgäste in Aschaffenburg befördert und ca. 1.100 Fahrscheine verkauft. Durch 0-Euro-Tickets an Samstagen entsteht bei den Verkehrsbetrieben am Untermain ein errechnetes jährliches Defizit von gut 280.000 Euro. Dieses wird die Stadt Aschaffenburg aus ihrem Haushalt begleichen.

Laufzeit zwei Jahre

Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre begrenzt und soll dann auf den Prüfstand kommen. Stadtwerke-Chef Dieter Gerlach hofft, durch den kostenfreien ÖPNV an Samstagen mehr Menschen für Bus und Bahn gewinnen zu können – auch unter der Woche. Das Ziel ist ein Plus von 20 Prozent mehr Fahrgästen. Das soll auch den Luftwerten im Stadtgebiet zu Gute kommen. Auch wenn diese zum Teil über dem Schwellenwert liegen, will die Stadt keine Fahrverbote verhängen.

Nutznießer des Projekts

Neben dem Umweltaspekt soll der kostenfreie ÖPNV auch dem Einzelhandel in der Stadt, der Gastronomie und der Kultur zugutekommen. Das Pilotprojekt schließt alle Angebote der Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain (VAB) ein – umfasst neben den Stadtbussen auch den Regionalbus- und Schienenverkehr in Aschaffenburg.

Kostenloser ÖPNV an Samstagen beschlossen

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