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Betrugsvorwurf: ASB Bayern beauftragt externe Wirtschaftsprüfer | BR24

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Der Arbeiter-Samariterbund Bayern mit Sitz in Erlangen will dazu ein unabhängige Wirtschaftsprüfer beauftragen.

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Betrugsvorwurf: ASB Bayern beauftragt externe Wirtschaftsprüfer

Der Arbeiter-Samariterbund Bayern (ASB) will die Vorwürfe, bei den Krankenkassen falsche Abrechnungen eingereicht zu haben, entkräften. Daher wird die Hilfsorganisation "eine unabhängige renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft" beauftragen.

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Hat der Arbeiter-Samariter-Bund Bayern durch die Abrechnung von Ausgaben, die es nicht gegeben haben soll, zu Unrecht mehrere Millionen Euro bekommen? Der Vorwurf steht seit letzter Woche im Raum. Der Landesvorsitzende der Hilfsorganisation, Hans-Ulrich Pfaffmann, hatte ihn sofort im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk entschieden zurück gewiesen. Jetzt schaltet der ASB eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ein, um den Vorwurf zu entkräften.

Von unrechtmäßigen Überschüssen könne nicht die Rede sein. "Mit den Kostenträgern im Rettungsdienst werden Budgets ausgehandelt", sagte ASB-Landesgeschäftsführer Jarno Lang. "Sollten Überschüsse entstehen, fließen diese vertragsgemäß stets in andere rettungsdienstliche Leistungen wie zum Beispiel den Bevölkerungsschutz."

Schwerwiegende Vorwürfe

Es habe sich auch niemand persönlich bereichert, wie von den Nürnberger Nachrichten behauptet. Diese hatten vergangene Woche berichtet, der ASB Bayern mit Sitz in Erlangen habe in den vergangenen Jahren zahlreiche Ausgaben an die Krankenkassen gemeldet, die es gar nicht gegeben habe, beispielsweise für sonstige Personalkosten, Schutzkleidung und Kfz-Treibstoff. Dadurch seien unrechtmäßig rund fünf Millionen Euro an zumindest einen der Hauptverantwortlichen der Tricksereien beim ASB geflossen.