| BR24

 
 

Bild

Saatkrähen und ein Krähennest (Symbolbild)
© picture-alliance/dpa
© picture-alliance/dpa

Saatkrähen und ein Krähennest (Symbolbild)

Die Stadt weist darauf hin, dass die Krähen eine wichtige ökologische Aufgabe haben, da sie kleine Säugetiere und Insekten fressen – also als natürliche Schädlingsbekämpfer fungieren. Die Saatkrähen bauen in der Sanderau, der Zellerau, in Heidingsfeld und in Lengfeld ihre Nester. Die Anwohner stören sich vor allem am lauten Krächzen und dem Kot der Tiere. Die Stadt bittet darum um Nachsicht. Derzeit sind die Saatkrähen mit dem Nestbau beschäftigt. Mitte März werden dann die Eier gelegt. Im Mai werden die Jungtiere flügge. Die Saatkrähen halten sich überwiegend nur zur Brut und Aufzucht ihrer Jungen im Stadtgebiet auf. Danach verteilen sie sich wieder auf die Region. Saatkrähen gehören zu den besonders geschützten Vogelarten.

Saatkrähe

Saatkrähe

Bußgeld von bis zu 50.000 Euro möglich

Die Stadt weist darauf hin, dass Brut- und Nistplätze nicht entfernt, zerstört oder beeinträchtigt werden dürfen. Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. In Bayern steht die Saatkrähe auf der Vorwarnliste der gefährdeten Brutvögel. In Unterfranken kommt die Saatkrähe nur noch in den Regionen Würzburg und Schweinfurt vor. Seit einigen Jahren hält sich hier der Bestand mit gut 800 kartierten Brutpaaren relativ stabil.

Krähen-Experiment

Krähen-Experiment