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Einsatzfahrzeuge vor einem Wohnhaus
© pa/dpa/Christophe Gateau
© pa/dpa/Christophe Gateau

Einsatzfahrzeuge vor einem Wohnhaus

Im mysteriösen Armbrust-Fall ist die Wohnung des in Passau getöteten 53-Jährigen durchsucht worden. Wie die Staatsanwaltschaft Hildesheim mitteilte, war der Mann aus Rheinland-Pfalz ein Bekannter der zwei in Niedersachsen tot gefundenen Frauen. Die Durchsuchung in Hildesheim sei angeordnet worden, um dafür weitere Belege zu finden. Es seien zahlreiche Beweismittel sichergestellt worden.

Armbrust-Fall: Tötung auf Verlangen?

Am Samstag hatten Mitarbeiter einer Pension in Passau den 53-Jährigen sowie zwei 33 und 30 Jahre alte Frauen tot gefunden. Die Ermittler gehen in diesem Fall von Tötung auf Verlangen beziehungsweise Suizid aus. Demnach deutet alles darauf hin, dass die 30-Jährige die beiden anderen sowie sich selbst mit Armbrustpfeilen erschoss.

Ermittler gehen nicht von weiteren Tatbeteiligten aus

Am Montag wurden dann in der Wohnung der 30-Jährigen in Wittingen (Niedersachsen) die Leichen von deren Lebenspartnerin (35) und von einer 19-Jährigen entdeckt. Die Ursache für deren Tod sei weiter unklar, hieß es. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sei keine bisher unbekannte dritte Person in das Geschehen involviert. Der 53-Jährige und die 33 Jahre alte Frau waren in Rheinland-Pfalz gemeldet.

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de.