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Alles zur Maskenpflicht

Arbergebiet: Schutzzeit des Auerhuhns beginnt | BR24

© Naturpark Bayerischer Wald/Karl-Heinz Schindlatz

Eine Auerhenne startet ihren Flug

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    Arbergebiet: Schutzzeit des Auerhuhns beginnt

    Ruhe bitte und auf den Wegen bleiben! Im Arbergebiet im Bayerischen Wald beginnt die Schutzzeit für das Auerhuhn. Das bedeutet, dass Wanderer und Bergsteiger in dieser Zeit auf den markierten Wegen bleiben müssen.

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    Auerwild ist sehr scheu und schreckhaft. Deshalb gibt es Schutzzeiten, an die sich alle Besucher halten müssen. Für das Auerhuhn beginnt im Arbergebiet im Bayerischen Wald am Freitag die Schutzzeit. Sie dauert bis zum 30. Juni 2020 und ist lebensnotwendig für die Vögel.

    Regeln für Spaziergänger wie Sportler

    Schutzzeit bedeutet, dass Menschen in dieser Zeit auf den markierten Wegen bleiben müssen, zum Beispiel Wanderer oder Bergsteiger. Langläufer dürfen nur auf den gespurten Loipen fahren. Für Skitouren-und Schneeschuhgeher gibt es eigene ausgewiesene Routen.

    Flucht ist ein Energiefresser für die Vögel

    Die Schutzzeit für das Auerhuhn soll verhindern, dass die seltenen Großvögel, die hier noch leben, aufgeschreckt werden. Auerwild hat eine hohe Fluchtdistanz: Fühlen sie sich gestört, fliegen sie hoch und fliehen. Das kann für sie im Winter, wo sie wenig zu fressen finden, den sicheren Tod bedeuten, weil sie bei solchen Fluchten viel Energie verbrauchen.

    Hunde müssen immer angeleint sein

    Basis der Schutzzeit ist eine landkreisübergreifende Verordnung, die gemeinsam von den Landratsämtern Regen und Cham sowie den Jagdbehörden erlassen wurde. Für Hunde gilt eine ganzjährige Anleinpflicht im Arbergebiet, das vom Mühlriegel über den Kleinen und Großen Arber reicht. Auch die beiden Arberseen zählen dazu und der Bretterschachten mit seinem Langlaufgebiet. Speziell für die Freizeitnutzung im Winter wird momentan eine neue DAV-Karte erstellt.