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Arbeitsmarkt Oberfranken holt auf – Hof bleibt Schlusslicht | BR24

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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Larissa Schwedes

Der Arbeitsmarkt in Oberfranken litt im bayernweiten Vergleich am wenigsten unter der Corona-Pandemie.

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Arbeitsmarkt Oberfranken holt auf – Hof bleibt Schlusslicht

Im Vergleich zum Vorjahr hat auch in Oberfranken die Arbeitslosigkeit zugenommen. Während der Corona-Pandemie litt die Region allerdings nicht so stark wie der Rest Bayerns. Ein Experte beobachtet in Oberfranken einen "Aufholprozess".

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Von
  • Wolfram Weltzer

Der oberfränkische Arbeitsmarkt hat im Vergleich der bayerischen Regierungsbezirke bisher am geringsten unter der Corona-Pandemie gelitten. Im vergangenen Monat waren 3.956 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Februar 2020.

Arbeitsmarkt: Oberfranken verkürzt den Rückstand

Die Arbeitslosenquote stieg von 3,7 auf 4,4 Prozent und damit etwas über den Landesdurchschnitt von 4,2 Prozent. Allerdings stieg die Arbeitslosigkeit in Oberfranken damit seit dem Beginn der Pandemie nicht einmal halb so stark an wie in Oberbayern. Der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Ralf Holtzwart, sieht in Oberfranken über die vergangenen Jahre hinweg einen "Aufholprozess, bei dem sich die Entfernung Oberfrankens vom bayerischen Durchschnitt verringert".

Bayernweit höchste Arbeitslosenquote in Hof

Dies sei positiv, auch wenn der Strukturwandel nach dem Verlust alter Industrien noch nicht bewältigt sei. Die Stadt Hof verzeichnet mit 7,2 Prozent unverändert die höchste Arbeitslosenquote im Freistaat, den zweithöchsten Wert Oberfrankens meldet die Stadt Coburg mit 6,1 Prozent. Am geringsten ist die Arbeitslosigkeit in den Landkreise Bamberg (3,2) und Forchheim (3,5 Prozent).

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