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Arbeiter stürzt in die Breitachklamm: Tödliche Kopfverletzungen | BR24

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Die Breitachklamm bei Oberstdorf.

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    Arbeiter stürzt in die Breitachklamm: Tödliche Kopfverletzungen

    Ein 52-Jähriger ist bei Sanierungsarbeiten in der Breitachklamm abgestürzt und hat sich tödliche Kopfverletzungen zugezogen. Um den Leichnam in dem schwer zugänglichen Einsatzort zu bergen, mussten die Rettungskräfte einen Hubschrauber einsetzen.

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    Von
    • Veronika Scheidl

    Zwei Arbeiter waren nach Angaben der Polizei am Freitagmittag damit beschäftigt, in etwa acht Meter Höhe Sanierungsarbeiten an einem Steg in der derzeit geschlossenen Breitachklamm auszuführen, nur wenige Meter von der österreichischen Grenze entfernt. Für die Arbeiten trugen sie Sicherungsgurte.

    Mitarbeiter trug keine Sicherungsgurte mehr

    Laut Polizei wollten die zwei Mitarbeiter dann Mittagspause machen, verließen dazu den ungesicherten Arbeitsbereich und legten ihre Sicherheitsausrüstung ab. Aus bislang ungeklärten Gründen kehrte der 52-Jährige aber in den Arbeitsbereich ohne entsprechende Sicherungsgurte zurück und stürzte dann vom Steg in die Breitach hinunter. Dabei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu und starb.

    Rettungshubschrauber im Einsatz

    Um den Leichnam in dem schwer zugänglichen Gebiet zu bergen, mussten die österreichischen und deutschen Einsatzkräfte einen Hubschrauber einsetzen. Wie die Polizei mitteilt, gibt es bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern weiter an.

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