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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Marijan Murat

Ein Mitarbeiter eines Impfzentrums impft eine Person (Symbolbild).

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    Appell: Zweitimpfungstermine ernst nehmen und nicht verschieben

    Das Impfzentrum Rottal-Inn hat derzeit jede Menge organisatorische Arbeit zu bewältigen. Der Grund: viele Zweitimpfungen werden verschoben. Die Leiterin des Impfzentrums bittet dringend um die Einhaltung der gebuchten Termine.

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    Von
    • Anne-Lena Schug
    • BR24 Redaktion

    Das Impfzentrum Rottal-Inn appelliert an die Bürgerinnen und Bürger ihren Zweitimpfungstermin wie geplant einzuhalten. Terminverschiebungen würden zu einem großen, organisatorischen Aufwand führen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Rottal-Inn.

    15 bis 20 Prozent der Termine werden verschoben

    Gerade bei Terminen um die Pfingstzeit herum, würden viele Impfberechtige ihren Termin für die Zweitimpfung verschieben wollen. Die stellvertretende Leiterin des Impfzentrums, Eva Arbinger, schätzt, dass rund 15 bis 20 Prozent der Impfberechtigten im Landkreis mit dem zweiten Impftermin nicht einverstanden seien und ihn verschieben wollen.

    Gründe hierfür seien zum Beispiel Urlaubsreisen, Hochzeiten, Fortbildungen, Dienstreisen oder andere Freizeittermine.

    "Die Prioritäten der Leute haben sich leider verschoben." Eva Arbinger, Leiterin Impfzentrum Rottal-Inn

    Eintritt Vollschutz verzögert sich

    Eva Arbinger bittet dringlich um die Einhaltung der gebuchten Termine. Durch die Terminverschiebung verzögere sich der Eintritt des Vollschutzes, der erst nach zwei Impfungen gegeben sei. "Gerade der zweite Termin ist besonders wichtig, damit der Impfschutz möglichst weit in der Bevölkerung verbreitet wird", sagt Arbinger.

    Außerdem sei es laut dem Landratsamt "ein kaum zu bewältigender organisatorischer Kraftakt". Wenn ein Termin abgesagt und verschoben wird, müsse für diese Dosis ein neuer Abnehmer gefunden und erneut dann wiederum eine zweite Dosis eingeplant werden.

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