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Anwohner am Münchner Flughafen fordern besseren Lärmschutz | BR24

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Das Fluglärmschutzgesetz soll überarbeitet werden, heute ist dazu eine Expertenanhörung im Bundestag. Mit Spannung verfolgt wird das auch im Umland des Flughafens München.

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Anwohner am Münchner Flughafen fordern besseren Lärmschutz

Das Fluglärmschutzgesetz soll überarbeitet werden, heute ist dazu eine Expertenanhörung im Bundestag. Mit Spannung verfolgt wird das auch im Umland des Flughafens München – dort fordert man weitreichende Verbesserungen beim Lärmschutz.

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Im Zuge der Überarbeitung des Fluglärmschutzgesetzes hoffen auch Anwohner des Münchner Flughafens auf Verbesserungen beim Lärmschutz.

Mehr Lärmschutzfenster gefordert

Von dem Lärm gestört fühlen sich zum Beispiel die Bewohner in Berglern im Landkreis Erding: 3.000 Einwohner hat der Ort gleich neben dem Münchner Flughafen, aber nur die Hälfte hat derzeit Anspruch auf Lärmschutzfenster. Diese gelten als passiver Lärmschutz, und da müsse nachgebessert werden, sagt Herbert Knur. Der frühere Bürgermeister von Berglern und stellvertretende Vorsitzende der Fluglärmkommission fordert aber auch mehr aktiven Lärmschutz – etwa durch stärkere Nachtflugbeschränkungen.

Expertenanhörung und Aktion in Berlin

Knur hofft, dass sich auch der überfraktionelle Parlamentskreis Fluglärm von der Notwendigkeit gesetzlicher Nachbesserungen überzeugen lässt. Am frühen Nachmittag beginnt die Expertenanhörung. Bereits am Mittag planen die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen, die Bundesvereinigung gegen Fluglärm und Bürgerinitiativen eine öffentlichkeitswirksame Aktion vor dem Reichstag.