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Israelin in Massing mit Stein beworfen | BR24

© BR/Michael Buchner

Eine israelische Spaziergängerin wurde in Massing im Landkreis Rottal-Inn Opfer einer antisemitischen Straftat. Ein Mann warf einen Stein nach der 27-Jährigen, als er sie als Israelin erkannte. Die Polizei sucht dringend Zeugen des Vorfalls.

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Israelin in Massing mit Stein beworfen

Eine israelische Spaziergängerin wurde in Massing im Landkreis Rottal-Inn Opfer einer antisemitischen Straftat. Ein Mann warf einen Stein nach der 27-Jährigen, als er sie als Israelin erkannte. Die Polizei sucht dringend Zeugen des Vorfalls.

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In Massing im Landkreis Rottal-Inn ermittelt die Polizei wegen einer antisemitischen Straftat. Eine 27 Jahre alte Frau sei mit einem Stein beworfen worden, nachdem sie als Israelin erkannt worden sei, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Staatsschutz ermittelt

Die Frau sei am Mittwochnachmittag mit ihren beiden Söhnen in der Nähe des Massinger Friedhofs spazieren gewesen. Dort habe sie ein Mann angesprochen und nach Bargeld gefragt. Als die 27-Jährige einem ihrer Söhne etwas auf Hebräisch zurief, habe der Mann auf Arabisch "Jude" gerufen und einen Stein nach ihr geworfen, der sie am Kopf traf.

Die Frau wurde dadurch leicht verletzt. Die beiden Kinder blieben unverletzt. Der Mann sei geflohen, die Fahndung nach ihm verlief bisher ohne Ergebnis. Der Staatsschutz ermittelt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Die Kriminalpolizeiinspektion Passau hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise.

Beschreibung des Täters

Der unbekannte Mann wird folgendermaßen beschrieben: Etwa 40 bis 50 Jahre alt, schwarze, kurze Haare, er sprach gebrochen Deutsch mit ausländischem Akzent, insgesamt hatte der Mann eine ungepflegte Erscheinung. Auch die Kleidung, eine dunkle Jeans und ein graues Hemd, waren erkennbar abgetragen und zudem ungepflegt. Er führte eine Stofftasche mit sich.

Antisemitismusbeauftragter Spaenle verurteilt Angriff

Der Antisemitismusbeauftragte der Staatsregierung, Ludwig Spaenle (CSU), verurteilte den Angriff. "Ich hoffe, dass unsere Sicherheitsbehörden den Täter ermitteln und die Justiz ihn konsequent verurteilt", erklärte er am Donnerstag. "Wir müssen alles dafür tun, dass Jüdinnen und Juden sowie Israelis bei uns in Sicherheit leben können."