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Antike Radios zu verschenken | BR24

© Kameramuseum Plech

Albrecht Deininger, ein betagter Sammler aus Schwaben, hat dem Kameramuseum die Schätze seines privaten Radiogerätemuseums kostenlos angeboten,

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    Antike Radios zu verschenken

    Das Deutsche Kameramuseum in Plech sucht ein Zuhause für 700 Radioapparate. In dem Räumen des Museums ist nicht genügend Platz für die große Sammlung.

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    Albrecht Deininger, ein betagter Sammler aus Schwaben, hat dem Kameramuseum die Schätze seines privaten Radiogerätemuseums kostenlos angeboten, teilt das Museum mit. Der Radio-Liebhaber hat die Sammlung über Jahrzehnte zusammengetragen und will verhindern, dass die Geräte irgendwann auf dem Wertstoffhof landen. Unter den Schätzen sind allein 304 Röhrengeräte, wie zum Beispiel antike Detektorgeräte mit Kopfhörern und schwarze Bakelitkästen aus der Vorkriegszeit. Die meisten Geräte sind sogar noch voll funktionsfähig.

    Nicht genügend Platz im Museum

    Im Deutschen Kameramuseum sind die Räumlichkeiten leider begrenzt. Die vorhandenen Lagerflächen reichen kaum für die eigenen Neuzugänge aus.

    "Es tut einem Museumsmann und Sammler natürlich schon in der Seele weh, wenn er so eine sensationelle, dazu kostenlos erwerbende Sammlung nicht für das eigene Museum oder die eigene Gegend sichern kann." Museumsleiter Kurt Tauber

    Deshalb sucht Museumsleiter Kurt Tauber nun nach interessierten Gemeinden, Institutionen oder Firmen in der Umgebung, die einem solchen neuen Radio-Museum eine Heimat bieten würden. Zahlreiche befreundete Museen haben zwar Interesse bekundet, das Problem ist aber oft der Platz.

    Inzwischen laufen aber erfolgversprechende Gespräche mit einem bayerischen Museum, das schon eine stattliche Abteilung für Radiogeräte, Fernseher und Grammophone besitzt. Interessierte können sich per E-Mail an radios@kameramuseum.de mit dem Kameramuseum in Verbindung setzen.