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"Ansbach Open" startet mit verschärften Sicherheitsbestimmungen | BR24

© picture-alliance/dpa

Polizei in Ansbach

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    "Ansbach Open" startet mit verschärften Sicherheitsbestimmungen

    Im vergangenen Jahr hat ein islamistischer Terroranschlag die Musikveranstaltung "Ansbach Open" erschüttert. Heute startet das nun das Festival in der Ansbacher "Reitbahn" unter verschärften Sicherheitsmaßnahmen. Von Claudia Mrosek

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    Bei den "Ansbach Open" gilt dieses Jahr ein komplettes Rucksackverbot. Außerdem dürften keine Taschen mitgebracht werden, die größer als DIN A4 sind. Das Mitbringen von Flaschen und Dosen ist verboten, erlaubt sind Getränke im Tetra-Pack mit einem halben Liter Inhalt.

    "Einlass-Schleusen" für Besucher

    Außerdem wird es an den beiden Eingängen in der Pfarrstraße und bei der Staatlichen Bibliothek sogenannte "professionelle Einlass-Schleusen" geben. Das heißt, immer nur ein Besucher kann nach der Taschenkontrolle durch die Schleuse zum Veranstaltungsort. Die Ansbacher Polizei ist verstärkt in Uniform und in Zivil im Einsatz und bekommt Unterstützung durch eine Einheit aus Nürnberg und von einer Diensthundestaffel. Dazu sind Sicherheitskräfte bei der Veranstaltung vor Ort.

    5.000 Besucher erwartet

    Das Festival beginnt heute Abend in der "Reitbahn" mit einem Konzert der Bands "SDP" und "Weekend". Zu den drei Konzerten der "Ansbach Open" am Freitagabend (19.30 Uhr), Samstagabend (20.00 Uhr) und Sonntagabend (20.00 Uhr) werden insgesamt über 5.000 Besucher erwartet. Der Vorverkauf lief nach Auskunft der Stadt gut.

    Dabei wurden 15 Menschen verletzt, vier von ihnen schwer. Der Täter war ein 27 Jahre alter Flüchtling aus Syrien. Er kam bei dem Anschlag ums Leben.