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Anlagebetrug als Entwicklungshilfe getarnt | BR24

© picture-alliance/dpa

Symbolbild Justiz

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    Anlagebetrug als Entwicklungshilfe getarnt

    Die Männer gaben vor, Entwicklungshilfe-Projekte zu unterstützen - doch stattdessen soll das Geld unter anderem in private Taschen geflossen sein: Die Ermittlungen zu einem großangelegten Anlagebetrug um rund 2,5 Millionen Euro dauern an.

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    Angeblich wollten sie mit dem Geld Entwicklungshilfe-Projekte unterstützen, tatsächlich sollen sie sich damit jedoch vor allem selbst bereichert haben. Die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt, mit ersten Ergebnissen ist frühestens in zwei Monaten zu rechnen.

    Festnahmen im September

    Die vier verdächtigen Männer wurden im September festgenommen. Die Kommission der Polizei hatte monatelang ermittelt, bevor sie zuschlug. Ein ehemaliger Mitarbeiter eines Geldinstitutes habe auf die Geschäfte hingewiesen. Nach Durchsuchungen in Wohnungen und Geschäftsräumen wurden die Männer in Niedersachsen, Hessen, Schleswig-Holstein und der Schweiz festgenommen.

    Bandenmäßiger und gewerbsmäßiger Betrug

    Den mutmaßlichen Tätern wird unter anderem bandenmäßiger und gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Sie sollen bei Anlegern mit nahezu risikolosen Anlagemöglichkeiten geworben haben. Gleichzeitig gaben sie vor, dass mit dem Geld Entwicklungshilfe-Projekte unterstützt werden. In Wahrheit sollen sie das Geld privat und für geschäftliche Zwecke ausgegeben haben.

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