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Gewalt gegen Rettungskräfte: In Neu-Ulm hat ein 23-Jährigen einen Sanitäter schwer verletzt.
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Anna Klein
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Gewalt gegen Rettungskräfte: In Neu-Ulm hat ein 23-Jährigen einen Sanitäter schwer verletzt.

Kurz nach 23 Uhr ruft der Notarzt in Neu-Ulm am Freitag die Polizei zur Verstärkung: Ein Rettungseinsatz im Stadtteil Offenhausen ist aus dem Ruder gelaufen. Sanitäter und Notarzt waren ausgerückt, weil ein 23-Jähriger dort unter Drogen stand. Laut Polizei hatten die Rettungskräfte dem Mann eine Drogen- und Alkoholvergiftung diagnostiziert und wollten ihn schnellstmöglich ins Krankenhaus bringen.

Patient beißt Sanitäter

Dazu kommt es erst einmal nicht, denn als die Helfer den 23-Jährigen in den Rettungswagen bringen, eskaliert die Situation: Der Patient schlägt um sich, würgt einen Sanitäter und beißt ihn in den Arm. Der Rettungsassistent wird schwer verletzt, auf den Notarzt prügelt der Mann mit der Faust ein. Auch die Polizei kann die Situation zuerst nicht klären: Der 23-Jährige verletzt einen Beamten am Kopf, sodass dieser ebenfalls ambulant behandelt werden muss.

Gefährliche Körperverletzung

Letztlich überwältigen die Einsatzkräfte den Mann und bringen ihn unter Zwang in das Bezirkskrankenhaus. Gegen ihn wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Steigt die Gewalt gegen Rettungskräfte?

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