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Angriff auf Rabbiner-Familie in München | BR24

© Federico Gambarini /dpa

In der bayerischen Landeshauptstadt ist es am Samstag zu einem antisemitischen Angriff auf eine Rabbiner-Familie gekommen.

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    Angriff auf Rabbiner-Familie in München

    Eine jüdische Familie ist in München von zwei Personen bespuckt und verbal attackiert worden. Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde für München und Oberbayern, zeigte sich angesichts des Vorfalls besorgt.

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    Nach Informationen des ARD-Politmagazins report München wurde eine Rabbiner-Familie in München von zwei Personen angegriffen. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Samstagnachmittag in der Hohenzollernstraße.

    Charlotte Knobloch sieht gefährlichen Trend

    In der Landeshauptstadt ist es in den vergangenen Jahren bereits zu vergleichbaren Vorfällen gekommen. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde für München und Oberbayern Charlotte Knobloch sieht einen gefährlichen Trend, dem dringend Einhalt geboten werden muss.  

    Der Vorfall sei "leider symptomatisch für die schwierige Situation vieler jüdischer Menschen in der heutigen Zeit", so Knobloch.

    "Sicherheit im öffentlichen Raum, die eigentlich für alle Bürger selbstverständlich sein sollte, rückt gerade für Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft in immer weitere Ferne. Dieses Sicherheitsgefühl muss nun so schnell wie möglich wiederhergestellt werden, damit solche Vorfälle sich nicht wiederholen können." Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde für München und Oberbayern

    Entsetzte Reaktionen

    Die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler twitterte, es sei "eine Schande, dass so etwas in unserer Stadt geschieht", judenfeindlichen Äußerungen müsse man entschlossen entgegentreten.

    Der SPD-Landtagsabgeordnete Markus Rinderspacher schrieb, Bayern müsse alles tun, um antisemitische Straftaten aufzuklären, auch mehr Prävention sei nötig.