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Angeblich gewalttätige Ehefrau: Prozess in Gemünden eingestellt | BR24

© picture-alliance/dpa

Amtsgericht Gemünden

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    Angeblich gewalttätige Ehefrau: Prozess in Gemünden eingestellt

    Das Verfahren gegen eine 40-Jährige, die angeblich ihren Ehemann verprügelt haben soll, ist wegen geringer Schuld eingestellt worden. Das Amtsgericht Gemünden hat der Frau auch keine Auflagen erteilt. Der Mann verweigerte heute die Aussage.

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    Das Verfahren gegen eine gewalttätige Frau aus dem Raum Marktheidenfeld ist wegen geringer Schuld eingestellt worden. Sie war wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt.

    Im vergangenen Jahr schwelte Streit zwischen den Eheleuten. An verschiedenen Tagen hintereinander soll die Frau versucht haben, ihren Mann zu schlagen. Dieser machte heute aber von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch.

    Kopf gegen Hängelampe gestoßen

    Bei der Verhandlung am Amtsgericht Gemünden kam heraus, dass sich die Eheleute in der fraglichen Woche in einer Extremsituation befunden haben. Der Mann soll immer wieder provoziert haben und auch die 18-jährige Tochter an der Schulter gepackt haben.

    Die Mutter und Ehefrau brüllte den Mann daraufhin an, und hatte wohl aus Wut versucht, ihn mit dem Gürtel zu schlagen. Sie räumte auch ein, seinen Kopf gegen eine Hängelampe gestoßen zu haben. Dabei zog er sich eine Platzwunde zu. Die 18-jährige Tochter war heute wegen einer Prüfungsvorbereitung nicht am Gericht. Das Ehepaar ist mittlerweile getrennt.