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Angeklagter vor dem Amtsgericht Ansbach

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    Amtsgericht Ansbach verkündet Urteil

    Im Fall des sogenannten Bombendrohers von Wolframs-Eschenbach wird heute das Urteil erwartet. Der 29 Jahre alte Angeklagte soll zwei Mal mit einer Bombe gedroht haben. Das genaue Motiv ist noch unklar. Von Claudia Mrosek

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    Dem Angeklagten aus Wolframs-Eschenbach im Landkreis Ansbach werden versuchte räuberische Erpressung, Störung des öffentlichen Friedens und vorsätzliche Körperverletzung vorgeworfen. Er soll Ende Januar in einer Kindertagesstätte in Wolframs-Eschenbach angerufen und mit der Zündung einer Bombe gedroht haben.

    Bei einem zweiten Anruf sei die Drohung mit der Forderung von einer halben Million Euro verbunden gewesen. Die Bombendrohung galt hier einem benachbarten Altenheim. In beiden Fällen wurde keine Bombe gefunden.

    Wut auf Kita-Mitarbeiter

    Das eindeutige Motiv für die Tat ist noch nicht geklärt. Zum Prozessauftakt gab der Angeklagte an, er habe Wut gehabt, weil sich die Erzieherinnen der Kindertagesstätte aus seiner Sicht nicht genügend um seinen verletzten Sohn gekümmert hätten. Dieser hätte sich beim Fußballspielen in der Kita einen Bruch zugezogen und sei auf einen Rollstuhl angewiesen gewesen.

    In dem Prozess soll auch ein psychiatrischer Sachverständiger aussagen. Das Urteil wird für den späten Nachmittag oder frühen Abend erwartet.