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"Amperoase": Missverständnis führte zum Badeunfall | BR24

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Symbolbild Badeunfall

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    "Amperoase": Missverständnis führte zum Badeunfall

    Anfang Januar war eine Elfjährige im Schwimmerbecken der "Amperoase" in Fürstenfeldbruck untergegangen. Ein zwölfjähriges Mädchen rettete sie vor dem Ertrinken. Jetzt ist klar: Tauchspiele führten zu dem Unfall.

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    Wie die Fürstenfeldbrucker Polizei auf Nachfrage des BR erklärte, hat ein Missverständnis zu dem Badeunfall im Freizeitzentrum "Amperoase" geführt. Am 4. Januar war eine Elfjährige im Becken untergegangen und von einer Zwölfjährigen gerettet worden.

    Freundin drückte die Elfjährige unter Wasser

    Mittlerweile steht fest, dass die Elfjährige zusammen mit einer zehnjährigen Freundin Tauchspiele machte. Die Elfjährige wollte gerade Luft holen, als ihre Freundin sie unter Wasser drückte, so ein Polizeisprecher. Dabei habe die Elfjährige Wasser geschluckt, sei untergegangen und bewusstlos geworden. "Das war ein blödes Missverständnis", erklärte der Sprecher.

    Zwölfjährige zog das bewusstlose Mädchen nach oben

    Die Zwölfjährige, die eine erfahrene Schwimmerin ist und gerade ihre letzte Tauchübung machte, sah die Elfjährige am Beckenboden liegen, erkannte sofort die Situation und zog die Bewusstlose nach oben. Der Bademeister holte sie aus dem Wasser und leistete Erste Hilfe. Das Mädchen kam mit dem Rettungshubschrauber in ein Münchner Krankenhaus, das es aber bereits wieder verlassen durfte.

    Mädchen geht es wieder gut

    Der Polizeisprecher lobte das beherzte Handeln der Zwölfjährigen. Die Gerettete war am Wochenende auf der Fürstenfeldbrucker Wache und habe erklärt, dass es ihr gut gehe.

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