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Der Autofahrer war laut den Ermittlungsergebnissen viel zu schnell gefahren als er den Unfall hatte.
© Berufsfeuerwehr Augsburg
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Der Autofahrer war laut den Ermittlungsergebnissen viel zu schnell gefahren als er den Unfall hatte.

Als die Polizei am Donnerstag in der Früh den Unfall im Augsburg Stadtteil Lechhausen aufgenommen hat, hat sie auch mit Freunden des Unfallverursachers gesprochen. Auf die Frage, warum die sechs Männer zum Unfallzeitpunkt, gegen 3 Uhr morgens, dort waren, verwickelten sie sich laut Polizei in Widersprüche.

Frische Unfallspuren am Auto des Freundes

Die Autos der sechs Freunde waren auf dem Parkplatz eines Modemarkts gestanden als die Polizei kam. Die Polizisten fanden nach eigener Angabe an einem der Fahrzeuge frische Unfallspuren. Dazu sagte der Besitzer laut Polizei, sein Auto sei wohl beschädigt worden, als er hinter dem Unfallverursacher hergefahren sei. Deshalb ermittelt die Polizeiinspektion Augsburg jetzt in Richtung illegales Autorennen und sucht Zeugen.

Corsa fährt in Haltestelle und rammt Ampelmast

Am Donnerstag, kurz vor 3 Uhr, war ein 20-Jähriger laut Polizeibericht mit seinem Opel Corsa die Lechhauser Straße stadtauswärts gefahren. Auf Höhe der Einmündung “Berliner Allee” kam er mit seinem Pkw von der Fahrbahn nach links ab. Das Auto krachte dann in die Haltestellenbegrenzung. Anschließend rammte der Wagen einen Ampelmast. Wegen des enormen Schadens und der Bremsspuren geht die Polizei davon aus, dass der Fahrer viel schneller gefahren ist als erlaubt.

Keine Verletzten, aber hoher Sachschaden

An dem Corsa wurde die Fahrzeugfront komplett eingedrückt und auch die Seiten beschädigt, der umgefahrene Ampelmast und die beschädigte Haltestellenabgrenzung dürften auch mit mehreren tausend Euro zu Buche schlagen, so dass sich der Gesamtschaden im unteren bis mittleren fünfstelligen Eurobereich bewegen dürfte.