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Badegäste an einem Baggersee nahe Parkstetten
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Badegäste an einem Baggersee nahe Parkstetten

Darüber, warum der 50-Jährige im August letzten Jahres betrunken und mit voller Wucht gegen einen geparkten Sprinter gefahren ist, kann nur spekuliert werden. Die Staatsanwaltschaft Regensburg jedenfalls wirft ihm versuchten Totschlag vor. Heute beginnt der viertägige Prozess gegen den Straubinger.

Tatort: Badeweiher

Der 50-Jährige soll am Vormittag des 11. August 2018 mit fast zwei Promille Alkohol im Blut eine Todesfahrt vorgehabt haben. Er hatte es laut Anklage auf einen bestimmten Mann abgesehen. Schauplatz der vermeintlichen Amokfahrt war der Parkplatz eines bekannten Badeweihers in Parkstetten (Lkr. Straubing-Bogen). Hier lehnte das mutmaßliche Opfer zusammen mit zwei anderen Personen an einem geparkten Mercedes Sprinter. Alle konnten sich gerade noch mit einem Sprung zur Seite retten. Dass keinem der Badegäste etwas passiert ist, grenzt fast an ein Wunder. Denn der Mercedes Sprinter, auf den der Mann mit bis zu 64 km/h zugerast ist, wurde erheblich demoliert, wie die Staatsanwaltschaft Regensburg mitteilt.

Anklage: "Billigend den Tod anderer in Kauf genommen"

Die Polizei konnte den betrunkenen Mann noch am Badeweiher festnehmen. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Ab heute muss er sich vor dem Landgericht Regensburg wegen versuchten Totschlags, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr verantworten.

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Regionalnachrichten aus Niederbayern vom 18.02.2019 - 08:30 Uhr