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Ammoniak-Unfall: Kriminalpolizei Straubing ermittelt | BR24

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Die weiteren Ermittlungen zum Ammoniak-Unfall in Straubing hat jetzt die Kripo übernommen. Gegenstand sind Vernehmungen, die Klärung von Verantwortlichkeiten und eine Begutachtung der Fräsmaschine.

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Ammoniak-Unfall: Kriminalpolizei Straubing ermittelt

Die weiteren Ermittlungen zum Ammoniak-Unfall in Straubing hat jetzt die Kripo übernommen. Gegenstand sind Vernehmungen, die Klärung von Verantwortlichkeiten und eine Begutachtung der Fräsmaschine.

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Die weiteren Ermittlungen zum Ammoniak-Unfall am Mittwoch im Eisstadion in Straubing hat jetzt die Kriminalpolizei übernommen. Dazu wird die Kripo Vernehmungen durchführen, Verantwortlichkeiten klären und die Fräsmaschine begutachten, teilt die Polizei mit. Das Gewerbeaufsichtsamt sowie ein Gutachter werden dabei zu Rate gezogen.

Leitungen mit Ammoniak wurden bei Bauarbeiten beschädigt

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen sollte ein 52-jähriger Baumaschinenführer das noch vorhandene Eis der Spielfläche mit einer Fräsmaschine abtragen. Dabei beschädigte er mehrere Leitungen, in denen sich Ammoniak befand. Durch die Beschädigung trat das giftige Gas aus. Der Sachschaden kann aktuell noch nicht beziffert werden.

Evakuierungen, Verkehrssperrungen und 14 Verletzte

Rund 150 Anwohner mussten am Mittwoch vorläufig ihre Wohnungen verlassen, auch eine Schule wurde evakuiert. Zudem wurden Verkehrssperrungen rund um das Gebiet eingerichtet. Am Unfalltag wurden außerdem rund 60 Menschen vorsorglich ärztlich behandelt. Insgesamt meldete die Polizei 14 Verletzte, neun davon wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Personen, die durch den Austritt des Ammoniaks verletzt wurden, jedoch bislang nicht in ärztlicher Behandlung waren, werden gebeten sich bei der Kripo Straubing zu melden.

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