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Ammoniak-Alarm in Straubing: Einsatz dauert noch Stunden | BR24

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© BR/Kathrin Unverdorben

Ammoniak-Alarm Straubing Update

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Ammoniak-Alarm in Straubing: Einsatz dauert noch Stunden

Voraussichtlich sind die Einsatzkräfte noch stundenlang damit beschäftigt, das Ammoniak in der Straubinger Eishalle zu entfernen. Zumindest eine der wichtigen Einfallstraßen, die Geiselhöringer Straße, konnte wieder freigegeben werden.

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Stundenlang wird sich der Einsatz am Straubinger Eisstadion noch hinziehen. Das hat die Polizei Niederbayern auf Anfrage des BR mitgeteilt. Auch die Menschen, die ihre Wohnungen verlassen mussten, durften bisher noch nicht zurück. Sie werden in einer Schulturnhalle in der Regensburger Straße betreut.

Geiselhöringer Straße wieder befahrbar

Eine Straße konnte jetzt aber wieder für den Verkehr freigegeben werden: Die Geiselhöringer Straße, die aus der Stadt zur B8 führt und damit eine wichtige Einfallstraße in Straubing ist. Alle anderen Straßensperrungen bleiben bis auf Weiteres erhalten, so die Polizei. Rund um Straubing kommt es - vor allem jetzt dann im Berufsverkehr - zu Staus.

Verwirrung um Verletzte

Die Zahl der Verletzten wurde zwischenzeitlich korrigiert: Insgesamt sind 14 Menschen verletzt worden, neun davon mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Darunter der Baggerfahrer, der den Schaden in der Eishalle verursacht hatte. Wie schwer die Verletzungen durch das eingeatmete Ammoniak sind, kann derzeit noch nicht gesagt werden. 60 Menschen wurden in einer extra dafür eingerichteten Sammelstelle vorsorglich untersucht. Das Einatmen von Ammoniak ruft Augen- und Atemwegsreizungen hervor.

Evakuierung und Bürgertelefon

Die Behörden evakuierten am Vormittag zahlreiche Häuser, darunter auch eine Schule. 75 Anwohner und 118 Schüler und Lehrer wurden in Sicherheit gebracht, so ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Bei Instandhaltungsarbeiten im Eisstadion der Straubing Tigers hatte ein Bagger eine Ammoniak-Leitung unter der Eisdecke beschädigt. Die Chemikalie trat aus, was in der gesamten Innenstadt zu riechen war.

Die Stadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet: 09421/97168222.

© BR

Bei einem Ammoniak-Austritt in Straubing sind mehrere Menschen verletzt worden.

© BR

BR-Reporter Christian Riedl berichtet vom Ammoniak-Unfall in Straubing