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Amberger Prügeltour: Prozess gegen Asylbewerber noch im April | BR24

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Ende Dezember haben vier junge Männer aus Afghanistan und dem Iran 15 Menschen bei einer Prügeltour verletzt. Am 23. April soll der Prozess gegen die vier jungen Flüchtlingen am Amtsgericht in Amberg beginnen.

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Amberger Prügeltour: Prozess gegen Asylbewerber noch im April

Ende Dezember haben vier junge Männer aus Afghanistan und dem Iran 15 Menschen bei einer Prügeltour verletzt. Am 23. April soll der Prozess gegen die vier jungen Flüchtlingen am Amtsgericht in Amberg beginnen.

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Die Prügel-Attacken von vier Flüchtlingen in Amberg Ende des Jahres werden ab Ende April vor dem Amtsgericht verhandelt. Wie ein Sprecher mitteilte, habe das Jugendschöffengericht das Hauptverfahren eröffnet. Am 23. April beginnt der Prozess gegen die vier Asylbewerber.

Angeklagte in Untersuchungshaft

Die Staatsanwaltschaft Amberg hatte Anfang April Anklage erhoben wegen gefährlicher Körperverletzung, Betäubungsmittelverstößen, Beleidigungen und Widerstand gegen Polizeibeamte. Die Tatverdächtigen sitzen immer noch in Untersuchungshaft.

Mehrere Verhandlungstermine in Amberg

Im Mai sind zunächst neun Verhandlungstage anberaumt, weitere 15 Sitzungstermine will das Amtsgericht noch mit den Verteidigern abstimmen.

Wahllos Passanten geprügelt: 15 Verletzte

Die drei Afghanen und ein Iraner waren zur Tatzeit 17, 18 und 19 Jahre alt. Sie sollen am Bahnhof und später in der Innenstadt in Amberg wahllos auf Passanten eingeprügelt haben. Insgesamt zählen die Ermittler 21 Geschädigte, davon sind sechs Personen, die beleidigt wurden. 15 Menschen wurden verletzt und trugen unter anderem blaue Flecken oder Gehirnerschütterungen davon. Einige der Opfer leiden unter Spätfolgen wie Schlafstörungen.

Große Aufsehen durch Angriffe der Flüchtlinge

Unter den 15 Verletzten sind auch vier Polizisten, die sich bei der Festnahme und dem Widerstand der Flüchtlinge am Arm verletzten. Insgesamt summieren sich die Attacken auf 25 Einzelstraftaten. Die wahllosen Angriffe der vier Flüchtlinge haben bundesweit für Aufsehen und Debatten gesorgt.