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Vor 25 Jahren ist in Klaus Peter Beer in der Vils in Amberg ertrunken. Jetzt fordern Bürger, dass ein Gedenkort für ihn eingerichtet wird.

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    Amberg erinnert an Neonazi-Opfer Klaus Peter Beer

    Neonazis haben vor 25 Jahren in Amberg den Busfahrer Klaus Peter Beer ermordet. Zum Jahrestag gibt es eine Mahnwache. Eine Bürgerinitiative fordert, dass endlich eine Gedenkstätte für das Opfer eingerichtet wird.

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    Von
    • Margit Ringer

    Vor 25 Jahren ist in Amberg Klaus Peter Beer von zwei Neonazis ermordet worden. Weil er homosexuell war, misshandelten ihn die beiden schwer und warfen ihn in die Vils, wo er ertrank. Das Amberger "Bündnis gegen das Vergessen" ruft für Montagabend zu einer Mahnwache auf dem Marktplatz in Amberg auf. Dabei wollen sie an das Mordopfer erinnern.

    Initiative fordert Gedenkstätte

    Nach wie vor gebe es keinen Ort des Gedenkens an Klaus Peter Beer in der Stadt, kritisieren die Mitglieder des Bündnisses, keine Gedenktafel, keine Straße, die nach ihm benannt sei. Das Bündnis von verschiedenen antifaschistischen Initiativen und Gruppen hat sich extra zum 25. Jahrestag gegründet, so ein Sprecher.

    In der Nacht zum 7. September 1995 ist der 48-jährige Busfahrer Klaus Peter Beer von einem Kneipenbesuch nach Hause gegangen. Zwei Neonazis traktierten ihn mit Springerstiefeln und warfen ihn in die Vils, in der er ertrank.

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