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Symbolbild: Spritze mit Blutstropfen
© dpa/picture-alliance / Christian Ohde
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Symbolbild: Spritze mit Blutstropfen

Seit Monaten sorgt die Chemikalie für Aufregung im Landkreis Altötting. Im Blut von fast 1.000 Erwachsenen sind bereits erhöhte PFOA-Werte nachgewiesen worden. Im Sommer dann der nächste Schock: Es stellte sich heraus, dass Muttermilch von Frauen aus den betroffenen Gemeinden stärker mit PFOA belastet ist, als die von Müttern aus München.

PFOA möglicherweise Krebs erregend

Bürger gingen auf die Barrikaden und setzten Untersuchungen durch. Das Gesundheitsamt Altötting gibt nun Sets für die Blutuntersuchung an Eltern aus. Sie können das Blut ihrer Kinder bis sieben Jahre auf die möglicherweise Krebs erregende Chemikalie PFOA untersuchen lassen. Auf BR-Nachfrage beim Landratsamt Altötting wurden bisher 43 Blutproben beim Gesundheitsamt abgegeben.

Blut-Untersuchung beim Landesamt für Gesundheit

Die Blutproben werden gesammelt und nach dem 6. Januar ans Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit weitergeschickt. Dort werden sie auf PFOA hin untersucht. Wann konkrete Untersuchungsergebnisse vorliegen, steht noch nicht fest.