BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© BR
Bildrechte: Björn Möller BR

Würzburgs Bischof Franz Jung hat am Samstag die Wallfahrtskirche Maria Limbach nahe Eltmann im Lkr. Haßberge wiedereröffnet. Nach fünf langen Jahren Generalsanierung ist das Gotteshaus wieder in seinem ursprünglichen Zustand.

4
Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Altarweihe bei renovierter Wallfahrtskirche Maria Limbach

Würzburgs Bischof Franz Jung hat am Samstag die Wallfahrtskirche Maria Limbach nahe Eltmann im Lkr. Haßberge wiedereröffnet. Nach fünf langen Jahren Generalsanierung ist das Gotteshaus wieder in seinem ursprünglichen Zustand.

4
Per Mail sharen
Von
  • Markus Klingele

Die Wallfahrtskirche Maria Limbach ist am Samstag mit einer Altarweihe durch den Würzburger Bischof Franz Jung wiedereröffnet worden. Das teilte die Kirchenverwaltung in Eltmann-Limbach (Lkr. Haßberge) mit. Fünf Jahre lang wurde die Wallfahrtskirche "Mariä Heimsuchung", die nach Plänen von Balthasar Neumann gebaut wurde, renoviert. Vergangenes Jahr war sie wegen der Innenarbeiten komplett geschlossen.

Zurück zu den Wurzeln

Etwa 2,5 Millionen Euro hat das Projekt gekostet. Dabei wurde die Kirche wieder in den Urzustand ihres Baus im Jahre 1755 versetzt. Wie der Kirchenpfleger Thomas Pflaum gegenüber BR24 sagte, sei man bei den Kosten wahrscheinlich sogar um 250.000 Euro unter den veranschlagten Baukosten von 2,5 Millionen Euro geblieben. Begonnen hatten die Arbeiten, nachdem 2015 ein Sturm das Kirchendach stark beschädigt hatte.

Gottesdienst mit Bischof Franz Jung

Zur Altarweihe durften am Samstag nur 60 Personen in die Kirche kommen. Allerdings wurde der Gottesdienst mit dem Würzburger Bischof auch auf den Vorplatz übertragen. Dort durften dann bis zu 1.000 Menschen dabei sein. Ab Sonntag finden dann wieder um 9.00 Uhr, wie früher, die Gottesdienste in der Wallfahrtskirche statt.

Beliebter Wallfahrtsort

Schon seit 1461 ist Limbach Wallfahrtsort. Allerdings erloschen die Marien-Wallfahrten durch die Reformation und den Dreißigjährigen Krieg. Dann soll aber am Gnadenbrünnlein dort eine Heilung stattgefunden haben. Eine blinde Frau soll sich mit dem Wasser die Augen gewaschen haben und soll danach wieder gesehen haben. Auch Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn wurde in Limbach von einem Hüftleiden befreit. Dafür war er so dankbar, dass er eine große Geldsumme spendete. Mit dem Geld wurde die damalige Kirche, heutige Wallfahrtskirche gebaut, die 1755 geweiht wurde. Weder Carl von Schönborn, noch Balthasar Neumann erlebten die Einweihung.

© Björn Möller BR
Bildrechte: Björn Möller BR

Altarweihe in Maria Limbach durch Würzburgs Bischof Franz Jung

"Hier ist Bayern": Der neue BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!