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Aloha in Franken - Surfen auf dem Main | BR24

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Bildrechte: Norbert Steiche/BR-Mainfranken

Surfen auf dem Main wird immer beliebter. Motorbootfahrer fahren so langsam durchs Wasser, dass hinter dem Boot eine große Welle entsteht. Auf der Heckwelle surft dann der Surfer auf seinem Brett immer zwei drei Meter untermittelbar hinter dem Boot.

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Aloha in Franken - Surfen auf dem Main

Surfen auf dem Main wird immer beliebter. Motorbootfahrer fahren so langsam durchs Wasser, dass hinter dem Boot eine große Welle entsteht. Auf der Heckwelle surft dann der Surfer auf seinem Brett immer einige Meter untermittelbar hinter dem Boot.

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Von
  • Norbert Steiche

Surfen in Bayern? Das geht zum Beispiel auf der feststehenden Welle am Eisbach im Münchner Englischen Garten. Und sonst: Satz mit X? Nicht ganz: Da gibt's welche, die machen sich selber die große Welle. Wellenreiter haben den Main für sich entdeckt. Sie surfen auf der Heckwelle eines Motorboots. Das Boot fährt dabei so langsam durchs Wasser, dass dahinter eine große Welle entsteht. Auf der Heckwelle surft dann der Surfer auf seinem Brett immer zwei bis drei Meter untermittelbar hinter dem Boot.

Ralf steht am Steuer seines Motorboots. Gleich wird er die 340 PS ein bisschen fordern. Dabei geht es nicht darum, wie irre zu beschleunigen. Das Motorboot soll vielmehr möglichst steil im Wasser stehen, um eine möglichst hohe Heckwelle zu erzeugen. Das funktioniert noch besser, wenn das Boot im Heck viel Gewicht hat. Dafür hat der Kapitän mehr als eine Tonne Mainwasser in einen Spezialtank gepumpt.

Surfer lassen sich ihre Welle machen

Yvonna ist Sporttherapeutin. Eingepackt in einen Neoprenanzug legt sie ihr Surfbrett auf die Badeplattform am Heck des Bootes, stellt sich drauf und lässt sich rückwärts auf die Gischt der Welle treiben. Sie surft die gerade mal vielleicht einen Meter hohe Welle abwärts, dabei steuert sie mit Gewichtsverlagerung und gutem Fußgefühl ihr Brett. Die junge Frau fährt nach rechts und links und lässt bei engen Kurven das Wasser aufspritzen. Yvonna hat das Surfen auf dem Main für sich entdeckt, genau wie ihr Bruder Jan.

Irgendwann geht's ohne Leine

Anfänger lassen sich an einer Leine – so wie Wasserskifahrer – erst aus dem Wasser und dann auf die Welle ziehen. Wenn sie dann auf der Welle surfen können, lassen sie die Leine los und bleiben immer einige Meter hinter dem Boot.

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Surfen in Bayern? Geht - klar - auf der feststehenden Welle am Eisbach im Münchner Englischen Garten. Und sonst: Satz mit X?! Nicht ganz: Da gibt's welche, die machen sich selber die große Welle ...

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