BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

Alkoholverbote an Hofer Seen | BR24

© colourbox

Betrunkener Mann

Per Mail sharen
Teilen

    Alkoholverbote an Hofer Seen

    In den Naherholungsgebieten rund um Hof sind an Himmelfahrt besoffene Vatertagsgruppen unerwünscht: Am Untreusee, Quellitzsee und Förmitzsee gilt ein striktes Alkoholverbot.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Die Stadt Hof will in ihrem Naherholungsgebiet am Vatertag keine betrunkenen Ausflugsgruppen. An Christi Himmelfahrt gilt laut Mitteilung der Stadtverwaltung striktes Alkoholverbot am gesamten Untreusee. Auch das Mitführen alkoholischer Getränke ist nicht erlaubt.

    Nur in den Gaststätten am See darf Alkohol ausgeschenkt werden. Polizei, städtische Bedienstete und Beauftragte werden das Alkoholverbot kontrollieren. Bei Verstößen wird ein Bußgeld fällig. Eine ähnliche Regelung galt bereits in den vergangenen Jahren.

    Alkoholverbot am Quellitzsee

    Auch der Quellitzsee in Tauperlitz vor den Toren von Hof ist an Christi Himmelfahrt für trinkende Vatertagsgruppen Tabu. Die Gemeinde Döhlau, zu der Tauperlitz gehört, hat wieder ein Alkoholverbot für den See erlassen. Hintergrund sind laut Bürgermeister Thomas Knauer Ausschreitungen, die es im Jahre 2008 an dem Freizeitsee gab.

    "Ich war früher auch unterwegs mit dem Leiterwagen und Bier, und wir haben gefeiert. Aber das Problem ist halt, wenn von einer großen Masse von 600 Jugendlichen, wie das damals war, nur zwei Prozent unvernünftig sind, dann hat das große Auswirkungen." Thomas Knauer, Bürgermeister von Döhlau

    2008 waren am Quellitzsee die Liegewiese, das Ufer und das Kinderbecken verunreinigt und mit Glasscherben übersät, so die Angaben der Gemeinde. Damals musste der Badebetrieb wochenlang gesperrt werden.

    Abstinenz am Förmitzsee

    Und auch am Förmitzspeicher lässt die Stadt Schwarzenbach (Landkreis Hof) an der Saale zu Christi Himmelfahrt einen privaten Sicherheitsdienst patrouillieren. Damit versuchen sie, wie es auf der städtischen Internetseite heißt, "unerwünschte Begleiterscheinungen des Vatertages in Grenzen halten".