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Alexander Draheim aus Würzburg über die Zeit auf der "Sea Eye 2" | BR24

© Nadine Hauk/BR-Mainfranken

Der 24-jährige Würzburger Alexander Draheim war bis zum 11. Januar an Bord des Rettungsschiffes "Sea Eye". Die "Sea Eye 2" kreuzt im südlichen Mittelmeer und rettet schiffbrüchige Flüchtlinge. Als Medienkoordinator war Draheim Teil der Besatzung.

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Alexander Draheim aus Würzburg über die Zeit auf der "Sea Eye 2"

Der 24-jährige Würzburger Alexander Draheim war bis zum 11. Januar an Bord des Rettungsschiffes "Sea Eye 2". Die "Sea Eye 2" kreuzt im südlichen Mittelmeer und rettet schiffbrüchige Flüchtlinge. Als Medienkoordinator war Draheim Teil der Besatzung.

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Der 24-Jährige hat die Einsätze fotografiert, gefilmt und online gestellt. So sorgte er dafür, dass die Arbeit der "Sea Eye 2" Öffentlichkeit bekommt. "Egal, welche Rettungsaktion stattfindet, wenn sie niemand filmt, niemand fotografiert, niemand darüber berichten kann, oder darüber berichten kann, dass Menschen unterwegs sind, zu retten, dann ist sie effektiv nicht passiert", erklärt Draheim und fährt fort: "Meiner Ansicht nach, ist es wichtig, dass wir, die vom Know How und den Ressourcen her die Möglichkeit haben, diese auch einsetzen."

© Alexander Draheim

Die Crew der "Sea Eye 2"

Blick zurück

Die Zeit an Bord bedeutete für Draheim neben Teamgeist und Gemeinschaftsgefühl auch echten Stress – vor allem in den Phasen, wo Flüchtlingsboote gesichtet und deren Insassen gerettet werden. Für die Freiwilligen an Bord der "Sea Eye 2" bedeutet das emotionalen und körperlichen Stress bis hin zur psychischen und physischen Erschöpfung. Draheims Devise lautet: Wenn jeder für sich etwas findet, was gut ist, und das auch tut, dann können wir die Welt wirklich zu einem besseren Ort machen.

Hintergrund

Die "Sea Eye 2" ist ein ehemaliges Forschungsschiff, das von einer Regensburger Hilfsorganisation "Sea Eye" gekauft wurde. "Sea-Eye 2" wurde über Spendengelder finanziert und ersetzt die Schiffe "Sea-Eye" und "Seefuchs", die seit Juni 2018 nicht mehr für Rettungseinsätze genutzt werden konnten. Beiden Schiffen wurde der Schutzstatus entzogen – sie durften nicht mehr unter niederländischer Flagge fahren.