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Alex-Zug München-Prag fängt in Tunnel Feuer | BR24

© picture alliance/Miroslav Chaloupka/CTK/dpa

Auf der Fahrt von München nach Prag hat ein Alex-Zug Feuer gefangen. Zwei Passagiere wurden leicht verletzt. Der Zwischenfall ereignete sich in dem Moment, als der Zug durch den längsten Bahntunnel Tschechiens rollte.

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Alex-Zug München-Prag fängt in Tunnel Feuer

Auf der Fahrt von München nach Prag hat ein Alex-Zug Feuer gefangen. Zwei Passagiere wurden leicht verletzt. Der Zwischenfall ereignete sich in dem Moment, als der Zug durch den längsten Bahntunnel Tschechiens rollte.

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In Tschechien ist ein Alex-Zug auf der Verbindung München-Regensburg-Prag in Brand geraten. Bei dem Feuer in einem Eisenbahntunnel nahe Pilsen wurden am späten Dienstagabend zwei Menschen leicht verletzt, die übrigen Passagiere konnten in Sicherheit gebracht werden. Das berichtet die tschechische Nachrichtenagentur CTK.

Brandursache noch ungeklärt

Das Feuer war am Abend aus noch ungeklärter Ursache in einem Waggon hinter der Lokomotive ausgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt durchfuhr der Zug den mehr als vier Kilometer langen Tunnel Ejpovice nahe Pilsen. Das vor zwei Jahren fertiggestellte Bauwerk ist der längste Eisenbahntunnel in Tschechien.

Tunnel bis zum Morgen gesperrt

Das Zugpersonal konnte den Brand löschen, noch bevor die Feuerwehr eintraf. Wie hoch der Sachschaden ist, stand zunächst nicht fest. Der Bahntunnel blieb bis in die Morgenstunden gesperrt, wie ein Sprecher der privaten Bahngesellschaft „Länderbahn“ auf BR-Anfrage mitteilte.

In dem Alex-Zug befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nur 35 Fahrgäste. Sie wurden über die zweite Tunnelröhre ins Freie gebracht.

Kein deutsches Zugpersonal an Bord

Die private „Länderbahn“ mit Sitz in Viechtach betreibt die Alex-Verbindung München-Regensburg-Prag in Zusammenarbeit mit der tschechischen Bahngesellschaft Cesky Drahe (CD). An der Grenze wird stets das Personal gewechselt. Als das Feuer ausbrach, war kein deutsches Zugpersonal an Bord.