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Bayern

Alarmplan soll Donau vor Folgen des Klimawandels schützen | BR24

© picture alliance/Armin Weigel/dpa

Die Donau am Rande des Bayerischen Waldes.

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    Alarmplan soll Donau vor Folgen des Klimawandels schützen

    Sie ist der wichtigste Fluss in Bayern - die Donau. Mit einem Alarmplan versucht das Umweltministerium jetzt, die "Lebensader Bayerns" zu schützen. Messstationen zeichnen Temperatur und Sauerstoffgehalt auf - auch in Niederbayern und der Oberpfalz.

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    Die Donau und ihre tierischen Bewohner leiden unter den Folgen des Klimawandels. Trockenheit und Hitze lassen Pegelstände und Sauerstoffgehalt sinken. Mit einem Alarmplan will nun Bayern seinen wichtigsten Fluss schützen. Der Plan soll helfen, Artenvielfalt und Gewässerqualität zu erhalten. Gemessen wird auch in Niederbayern und der Oberpfalz.

    Stationen messen Temperatur und Sauerstoffgehalt

    Laut Umweltministerium sollen vier Messstationen die Temperatur und den Sauerstoffgehalt automatisch aufzeichnen. Wenn die Werte gefährlich werden, schlägt das System Alarm. Gemessen wird in Ingolstadt, Regensburg, Pfelling im Landkreis Straubing-Bogen und Jochenstein bei Passau.

    "Die Donau ist die blaue Lebensader Bayerns. Sie zählt zum wertvollsten Naturerbe Europas." Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler)

    Drei-Stufen-Alarmplan

    Der Alarmplan sieht drei Stufen vor: Vorwarnung, Warnung, Alarm. Experten schätzen dann ein, welche Maßnahmen sinnvoll sind. Diese reichen von verstärkter Beobachtung bis zum Verbot, Brauchwasser aus der Donau zu entnehmen.

    Die Donau fließt auf etwa 380 Kilometern durch den Freistaat. Rund 130 Schutzgebiete befinden sich entlang der Strecke. Hier leben 60 Fischarten, 135 Vogelarten brüten in den Auen.

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