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AKW Gundremmingen zeigt "Freimessung" | BR24

© BR/Thierbach

Warnschild im Atomkraftwerk Gundremmingen

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AKW Gundremmingen zeigt "Freimessung"

Ist der Abfall aus dem AKW Gundremmingen ungefährlich, wenn er in Weißenhorn verbrannt wird? Die AKW-Betreiber haben jetzt der Öffentlichkeit gezeigt, wie der Müll auf Strahlung untersucht wird.

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Der Müll aus dem Atomkraftwerk Gundremmingen wird auf Radioaktivität "freigemessen", ehe er das Gelände verlässt und nach Weißenhorn zur Müllverbrennungsanlage transportiert wird. Und das wird vom Landesamt für Umwelt in Augsburg überwacht.

Schutzanzüge und Schuhe werden verbrannt

In der Müllverbrennungsanlage in Weißenhorn (Lkr. Neu-Ulm) werden Schutzanzüge, Socken und Schuhe der Mitarbeiter verbrannt, aber auch Papier, Kunststoffe und Holz. Radioaktive Abfälle kommen dagegen in Castorbehälter, die im Zwischenlager auf dem Gelände des AKW bleiben.

Eine Gefahr für Mensch und Umwelt?

Dennoch gibt es in der Bevölkerung eine gewisse Verunsicherung. Kritiker, darunter eine Ulmer Ärzte-Initiative, behaupten allerdings, dass der freigegebene Müll noch immer strahlen würde und seine Verbrennung eine Gefahr für Mensch und Umwelt ist.

Verbrennung von Müll aus dem AKW vorerst gestoppt

Wegen der öffentlichen Debatte hat Neu-Ulms Landrat Thorsten Freudenberger bis auf Weiteres die Anlieferung von Müll aus dem AKW in Weißenhorn gestoppt.