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Aktion "Night of light": Gebäude und Einrichtungen leuchten rot | BR24

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Heute Nacht waren zahlreiche Gebäude in Mitttelfranken rot erleuchtet. Dies war Teil der bundesweiten Aktion "Night of Light" - ein Appell und Hilferuf für die Veranstalterwirtschaft, gerichtet an die Politik.

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Aktion "Night of light": Gebäude und Einrichtungen leuchten rot

Heute Nacht sind zahlreiche Gebäude in Mitttelfranken rot erleuchtet worden. Dies war Teil der bundesweiten Aktion "Night of light" – ein Appell und Hilferuf für die Veranstalterwirtschaft, gerichtet an die Politik.

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Mit der "Night of light" wollten Veranstalter von Konzerten, Festivals, Theateraufführungen, Messen und Events "einen flammenden Appell und Hilferuf an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft" richten. Auch in Mittelfranken beteiligten sich zahlreiche Einrichtungen und Unternehmen, die in der Branche arbeiten.

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Auch das Nürnberger Max-Morlock-Stadion war bei der "Night of light" mit von der Partie

In rotes Licht getaucht

In Nürnberg machten unter anderem das Germanische Nationalmuseum, die Nürnberger Lorenzkirche, das Max-Morlock-Stadion, die Nürnberg Messe, der Club Stereo und einige Unternehmen der Veranstaltungstechnik mit. Auch in Fürth wurden das Stadttheater, die Comödie, das Heinrich-Schliemann-Gymnasium und das Kulturforum in rotes Licht getaucht. In Erlangen strahlte der Schornstein des Heizkraftwerkes rot, auch das E-Werk wurde rot.

© Nürnberg Messe / Ralf Rödel

In Rot erstrahlte bei der "Night of light" auch die Halle 3A der Nürnberg Messe

Sankt Lorenz solidarisiert sich

Die Nürnberger Gemeinde Sankt Lorenz erklärte auf ihrer Webseite, dass sie die Aktion der Veranstalter und ihrer Zulieferer unterstütze. Die Kirche habe nicht nur eigene Chöre, sondern stehe in enger Kooperation mit der Internationalen Orgelwoche, dem Staatstheater, der Musikhochschule und dem Kulturbüro der EKD. Als Zeichen der Solidarität wurde deshalb die Westfassade der Lorenzkirche rot angestrahlt. Es sei der Gemeinde ein großes Anliegen, dass "die Buntheit und Lebendigkeit der kulturellen Szene" erhalten bleibe, hieß es weiter.

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Um auf die prekäre Situation der Veranstaltungswirtschaft hinzuweisen, wurden Gebäude rot angestrahlt, z.B. die Lorzenzkirche in Nürnberg.

Viele Branchen betroffen von Shutdown

Durch die Corona-bedingten Absagen von Großveranstaltungen sehen sich viele Veranstalter in ihrer Existenz bedroht. Seit März konnte die Veranstaltungs-Branche praktisch keine Umsätze mehr generieren. Davon betroffen, so die zahlreichen Unterstützer der Aktion, seien nicht nur die Veranstalter selbst, sondern zum Beispiel auch die Bereiche Messebau, Tagungshotels, Eventagenturen, Bühnenbau, Catering, Künstler und Kongresscenter.

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Um auf die prekäre Situation der Veranstaltungswirtschaft hinzuweisen, wurden Gebäude rot angestrahlt, z.B. das Fürther Stadttheater.

Viele Branchen betroffen von Shutdown

Durch die Corona-bedingten Absagen von Großveranstaltungen sehen sich viele Veranstalter in ihrer Existenz bedroht. Seit März konnte die Veranstaltungs-Branche praktisch keine Umsätze mehr generieren. Davon betroffen, so die zahlreichen Unterstützer der Aktion, seien nicht nur die Veranstalter selbst, sondern zum Beispiel auch die Bereiche Messebau, Tagungshotels, Eventagenturen, Bühnenbau, Catering, Künstler und Kongresscenter.

Nach eigenen Angaben trifft die Absage von Großveranstaltungen rund eine Million direkte Beschäftigte der Veranstaltungswirtschaft mit einem jährlichen Umsatz von rund 130 Milliarden Euro bundesweit. Darin sei die Kreativ- und Kulturwirtschaft noch gar nicht mit eingerechnet, so die Veranstalter auf ihrer Webseite.

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Bei der "Night of Light" hat die Eventbranche auf sich aufmerksam gemacht. Bundesweit wurden über 2.500 Gebäude in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni rot angeleuchtet. Die Teilnehmer wiesen so auf Ihre Corona-Notlage hin.

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