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Aktion gegen die Todesstrafe: Würzburger Festung in grünem Licht | BR24

© picture-alliance/dpa

Würzburger Festung Marienberg wird grün angestrahlt

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    Aktion gegen die Todesstrafe: Würzburger Festung in grünem Licht

    An diesem Abend wird die Festung Marienberg in Würzburg grün angestrahlt. Auf diese Weise beteiligt sich die Mainfrankenmetropole an der Aktion "Städte gegen die Todesstrafe" der christlichen Laienbewegung Sant'Egidio.

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    Mit diesem Signal schließt sich Würzburg der Forderung, die Todesstrafe weltweit abzuschaffen, an. Allein in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren fast 200 Städte an der Aktion "Städte gegen die Todesstrafe" beteiligt und symbolisieren durch die Beleuchtung einer charakteristischen Sehenswürdigkeit ihre Solidarität.

    Immer mehr Städte beteiligen sich an der Kampagne

    Die Aktion "Städte gegen die Todesstrafe" findet am 30. November statt. Überall auf der Welt leuchtet es dann grün: Sei es das Kolosseum in Rom, in Berlin der Rathausturm oder eben in Würzburg die Festung - überall zeigen Menschen ihre Verbundenheit mit der Idee der italienischen Gemeinschaft Sant’Egidio, die Todesstrafe abzuschaffen. Seit Beginn der Kampagne wurden in über 100 Ländern Aktionen, Projekte und Veranstaltungen durchgeführt.

    Gegen Todesstrafe und Folter

    Am 30. November 2002 wurde der Welttag gegen die Todesstrafe erstmals begangen. Dieses Datum ist dem Jahrestag des 30. November 1786 gewidmet, an dem das Großherzogtum Toskana – mit Würzburg als Hauptstadt – als erster Staat der Welt Todesstrafe und Folter abgeschafft hat.