Bildrechte: pa/dpa

Warnschild vor Geisterradler

Artikel mit Bild-InhaltenBildbeitrag

Aktion gegen Geisterradler in Landshut

Immer wieder nutzen Fahrradfahrer gesetzeswidrig die falsche Straßenseite, um schneller und ohne Umwege unterwegs zu sein. Bei zwei Aktionstagen wird an ausgesuchten Stellen in Landshut auf das Geisterradeln und dessen Gefahren hingewiesen.

Über dieses Thema berichtet: Mittags in Niederbayern und Oberpfalz am .

Oft ist eine mangelhafte Infrastruktur dafür verantwortlich. Aber auch Unwissenheit und Bequemlichkeit, die zum Radeln auf der falschen Seite verleiten. Hier lauern Gefahren: Mit Radfahrern aus der falschen Richtung rechnen andere Verkehrsteilnehmer selten. So werden Kreuzungen, Einmündungen und Grundstücksausfahrten zu Gefahrenpunkten.

Geisterradler haften für Schäden

Auch für entgegenkommende Radfahrer und Fußgänger sind Geisterradler ein Ärgernis, denn die Breite der Radwege ist oft nur eingeschränkt. Ausweichmanöver bergen immer ein Gefahrenpotential. Im Schadensfall muss der Geisterradler voll haften.

Am ersten Aktionstag heute geht es darum, Radfahrern, die auf der falschen Seite unterwegs sind, direkt vor Ort ihr Verhalten und die daraus entstehenden Gefahren zu verdeutlichen. Dazu werden unter anderem Informationsmaterialien verteilt.

Eine Woche später, am zweiten Aktionstag am 21. September, wird die Landshuter Polizei an ausgewählten Stellen im Stadtgebiet kontrollieren und Geisterradler verwarnen.

Mängel über Netz melden

Durch die Aktion versucht die Stadt in Zusammenarbeit mit der Polizei, das Phänomen des Geisterradelns in Landshut besser in den Griff zu bekommen, um mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen zu erreichen. In diesem Zusammenhang weist die Stadt auf die Online-Meldeplattform RADar! hin. Hier können Mängel der Radinfrastruktur per Internet oder via Smartphone einfach an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden.