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Aiwanger will Freie Wähler bundesweit etablieren | BR24

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Angesichts des Erfolgs der Freien Wähler in Bayern will deren Chef Hubert Aiwanger die Partei auch auf Bundesebene etablieren. "Das Potenzial für den Einzug in den Bundestag haben wir auf jeden Fall", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

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Aiwanger will Freie Wähler bundesweit etablieren

Angesichts des Erfolgs der Freien Wähler in Bayern will deren Chef Hubert Aiwanger die Partei auch auf Bundesebene etablieren. "Das Potenzial für den Einzug in den Bundestag haben wir auf jeden Fall", sagte er.

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"Wir wollen neben Bayern natürlich auch in andere Bundesländer und in den Bundestag", sagte Aiwanger, der auch Vorsitzender des Bundesverbandes Freie Wähler ist, im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sollte die große Koalition in Berlin vorzeitig scheitern, könne seine Partei die Fünf-Prozent-Hürde überwinden:

"Wenn wir genügend Zeit hätten für einen guten Wahlkampf, könnte uns das in den Bundestag tragen." Hubert Aiwanger, Vorsitzender Freie Wähler Bayern

Hessen-Wahl als erstes Etappenziel

Zunächst sei es aber das Ziel, am Sonntag in Hessen in den Landtag einzuziehen, so Aiwanger: "Wir setzen auf alle Wähler, die unzufrieden sind mit den etablierten Parteien und erkennen, dass die AfD als radikale Partei eben auch keine Alternative ist - schon gar keine koalitionsfähige Alternative." Allerdings spielen die Freien Wähler in Umfragen zur Hessenwahl bislang kaum eine Rolle.

Regierungsbündnis in Bayern fast sicher

Die Freien Wähler waren bei der Landtagswahl in Bayern mit 11,6 Prozent hinter CSU und Grünen auf dem dritten Platz gelandet. Am vergangenen Freitag begann die Partei Koalitionsverhandlungen mit der CSU. Am Zustandekommen eines Regierungsbündnisses hat Aiwanger kaum noch Zweifel:

"Nur wenn die CSU massiv unfair werden würde, könnte die Regierungsbildung noch platzen." Hubert Aiwanger, Vorsitzender Freie Wähler Bayern

CSU und Freie Wähler wollen heute erstmals eine offizielle Zwischenbilanz ihrer Koalitionsgespräche ziehen. Für den Mittag sind Statements von Ministerpräsident Markus Söder und Aiwanger angekündigt.

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Autor
  • Rüdiger Hennl
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