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Aiwanger glaubt an die Zukunft von Premium Aerotec | BR24

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Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger, FW, hat den Airbus-Konzern aufgefordert, gezielt Produktion nach Schwaben auch nach dem baldigen Aus des A380 zu verlagern. Premium Aerotec überlegt am Standort Augsburg mittelfristig Arbeitsplätze abzubauen.

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Aiwanger glaubt an die Zukunft von Premium Aerotec

Bei seinem Besuch im Premium Aerotec-Werk in Augsburg hat Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betont, es gehe jetzt besonders darum, Aufträge zurückzugewinnen. Um einen massiven Stellenabbau zu verhindern, möchte Aiwanger auch mit Airbus sprechen.

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Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat von Premium Aerotec getroffen, um sich über die aktuelle Lage zu informieren. Anschließend sage er: "Unsere Gespräche haben gezeigt, dass beide Seiten willens sind, an einem Strang zu ziehen". Sowohl Geschäftsführung als auch Betriebsrat wollen Aiwanger zufolge den Standort wettbewerbsfähiger machen und auf neue Strukturen setzen.

Aiwanger: Premium Aerotec ist ein Vorzeigebetrieb

Aiwanger betonte, dass er an die Zukunft des Standorts Augsburg glaube. Premium Aerotec sei ein Vorzeigebetrieb, der jetzt aber unter Anpassungsdruck geraten sei, weil Aufträge ausgeblieben seien und zum Beispiel auch die Produktion des Airbus-Riesenfliegers A380 eingestellt werde. Aiwanger lobte ausdrücklich die Geschäftsführung für ihre Offenheit und Transparenz, weil sie rechtzeitig angekündigt habe, dass es zu einem Stellenabbau kommen könne in den kommenden Jahren.

Premium Aerotec braucht Aufträge - Aiwanger will mit Airbus reden

Es gehe jetzt besonders darum, das Unternehmen für die Zukunft aufzustellen und Aufträge zurückzugewinnen.

"Ich werde hierzu auch noch mit der neuen Chefetage von Airbus Gespräche führen und werde hier auch einfordern, dass man den Standort hier nicht abhängt, hier nicht vergisst, sondern ganz gezielt auch Arbeitspakete rüberschiebt und sagt, jawohl, das ist unser Standort, der muss wieder Zukunft haben, der muss auch Aufträge bekommen. Nur Kosten senken allein ist nicht die Lösung." Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister

Airbus-Aufträge sollen Stellen retten

Sollten zeitnah solche Arbeitspakete nach Augsburg vergeben werden, dann sei laut Aiwanger wohl nur noch die Hälfte der vom Stellenabbau gefährdeten 1.100 Arbeitsplätze betroffen - und das sei für viele Arbeitnehmer eine Perspektive.

Stellenabbau bei Premium Aerotec angekündigt

Premium Aerotech hat vor einer Woche angekündigt, in den nächsten Jahren bis zu 1.100 Stellen abzubauen. Die Airbus-Tochter begründet das unter anderem mit dem Produktionsstopp für den A380 und mit Auslastungsrückgängen bei anderen Projekten.

© BR/VEronika Scheidl

Bei seinem Besuch im Premium Aerotec-Werk in Augsburg hat Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betont, es gehe jetzt besonders darum, Aufträge zurückzugewinnen. Um einen massiven Stellenabbau zu verhindern, möchte Aiwanger auch mit Airbus sprechen.