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Aiwanger informiert sich über BMW-Wasserstoffauto | BR24

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Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) setzt große Hoffnungen in die Wasserstofftechnologie - auch in der Autoindustrie. Das machte er am Mittag im BMW Werk Landshut deutlich.

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Aiwanger informiert sich über BMW-Wasserstoffauto

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) setzt große Hoffnungen in die Wasserstofftechnologie - auch in der Autoindustrie. Das machte er am Mittag im BMW Werk Landshut deutlich.

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Von
  • Harald Mitterer

Der bayerische Autobauer BMW wird im kommenden Jahr eine Kleinserie von Autos produzieren, die mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb ausgestattet ist. Hubert Aiwanger (FW) zeigte sich beindruckt vom aktuellen Entwicklungsstand in Landshut. Die Wasserstofftechnologie, so der Wirtschaftsminister, sei eine konstruktive Antwort auf die Klimadebatte.

Wasserstoff wird in elektrische Energie verwandelt

Wasserstoff-Fahrzeuge verfügen - wie Elektrofahrzeuge - über einen elektrischen Antrieb. Die benötigte Energie beziehen sie jedoch nicht aus Hochvoltbatterien, sondern erzeugen den Strom für den Elektromotor mit Hilfe der Brennstoffzelle. Darin wird der an einer Tankstelle bezogene Wasserstoff in elektrische Energie verwandelt. Der Wasserstoff ersetzt somit, wenn er vorher mit Ökostrom erzeugt wurde, klimaneutral Benzin und Diesel.

Landshuter Werk mit besonderer Bedeutung

Eine wichtige Rolle spielt dabei das Landshuter Leichtbau- und Technologiezentrum von BMW. Dort werden wesentliche Komponenten des Wasserstoffantriebs entwickelt. Ziel ist es, dass Bayern zum Hightech-Standort in der Wasserstofftechnologie wird: "Jetzt geht es darum, die Wasserstoffinfrastruktur national und international gezielt aufzubauen, von der Produktion bis zur Anwendung".

Im Landshuter Leichtbau- und Technologiezentrum entstünden entscheidende Innovationen für die Mobilität der Zukunft, so Andreas Wendt, Vorstand der BMW AG für Einkauf und Lieferantennetzwerk. "Wir entwickeln hier hochkomplexe Bauteile, die maßgeschneidert auf die Anforderungen unserer Automobile passen. So trägt der Standort wesentlich zur Transformation des Unternehmens hin zur E-Mobilität bei." In der hauseigenen Komponentenfertigung in Landshut sieht Wendt einen "Innovationstreiber".

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