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Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister und Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern
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Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister und Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern

Wie auch immer ein Brexit aussehen könnte, Großbritannien soll ein verlässlicher Partner für die bayerische Wirtschaft bleiben.

Die meisten Schotten wollen weiterhin zur EU gehören. Und so reist Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) derzeit lieber nach Edinburgh als nach London.

"Weil Schottland mit Sicherheit ein Land ist, wo auch viele Wirtschaftskontakte bestehen - und wo man nicht genau denselben Zungenschlag drauf hat, als derzeit die Engländer aus England - und aus dem Kern-England raus, den Brexit verstärkt befeuern. Andere Teile Großbritanniens sehen es teilweise anders". Hubert Aiwanger, bayerischer Wirtschaftsminister

Bayern Partner von Großbritannien

Bayern exportiert jährlich für rund 14 Milliarden Euro Waren nach Großbritannien. Ein Brexit könnte für die bayerische Wirtschaft Einbußen in Milliardenhöhe zur Folge haben, so Aiwanger. Wie die Stimmung in der Wirtschaft ist, wie gesprächsbereit man dort mit oder ohne Brexit ist und ob es Hoffnung gibt, dass das Land doch noch in der EU bleibt, will er herausfinden.

Wenn sich die Lage neu entwickelt, kann er sich vorstellen, in den kommenden Monaten auch nach England zu reisen.