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Aiwanger: Biergärten ab Pfingsten bis 22 Uhr auf | BR24

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Bayerische Gaststätten dürfen im Innenbereich wieder Gäste bedienen. Innenräume dürfen bis 22 Uhr geöffnet bleiben, der Außenbetrieb muss um 20 Uhr schließen. Wirtschaftsminister Aiwanger geht von einer baldigen Angleichung der Öffnungszeiten aus.

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Aiwanger: Biergärten ab Pfingsten bis 22 Uhr auf

Ab heute dürfen Gäste auch wieder in Restaurants sitzen, doch die Öffnungszeiten im Innen- und Außenbereich unterscheiden sich. Wirte kritisieren das. Wirtschaftsminister Aiwanger stellte jetzt im BR eine Änderung ab Pfingsten in Aussicht.

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In Wirtshäusern dürfen Gäste ab heute wieder bis 22 Uhr sitzen. Im Biergarten davor nur bis 20 Uhr. Das verstehen viele Gäste nicht und der Gaststättenverband übte scharfe Kritik daran. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat jetzt im BR angekündigt, dass ab Pfingsten die Biergärten im Freistaat auch bis 22 Uhr offen haben dürfen. Die Regeln sollen zeitnah geändert werden, sagte er in der Radiowelt bei B2.

"Wir können nicht die Leute vom Biergarten verscheuchen und die drängen sich dann in Innen-Restaurants. Das wäre kontraproduktiv. Deshalb gehe ich davon aus, dass wir uns in der Koalition einigen, dass wir an Pfingsten alles öffnen bis 22 Uhr." Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte bereits am Freitag eine Änderung der Öffnungszeiten der Außengastronomie "ab der Pfingstwoche" bis 22 Uhr in Aussicht gestellt.

Dehoga: Im Zweifelsfall draußen sogar besser

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga hatte die unterschiedlichen Schließungszeiten für die Innen- und Außengastronomie im BR erneut kritisiert. Verbandspräsidentin Angela Inselkammer sagte im Gespräch mit B5 aktuell, sie könne das Öffnungszeitenkonzept nicht nachvollziehen. Mit Blick auf die Ansteckungsgefahr sei es im Zweifelsfall draußen sogar besser.

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Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga hat die unterschiedlichen Schließungszeiten für die Innen- und Außengastronomie kritisiert. Präsidentin Inselkammer im Gespräch mit B5 aktuell:

Rettungsschirm für Gastronomiebranche gefordert

Inselkammer zeigte sich dankbar für die Unterstützung durch den Freistaat, jedoch brauche man unbedingt noch einen eigenen Rettungsschirm für die Gastronomiebranche.

"Nach einer Blitzumfrage, die wir jetzt gemacht haben unter etwa 1.700 Betrieben in Bayern erwarten wir einen Umsatzeinbruch von 57 Prozent aufs Jahr gerechnet. Das kann die Gastronomie nicht aushalten." Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA,

Nach der ersten Woche der wiedereröffneten Außengastronomie zog Inselkammer eine positive Bilanz. Die Gäste seien sehr verständnisvoll gewesen. Sie habe eine große Dankbarkeit gespürt, dass die Menschen wieder in die Gastronomie gehen dürften.

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Reservierung empfohlen

Für Restaurantbesuche rät Inselkammer allen Gästen, grundsätzlich zu reservieren. Spontanbesuche seien zwar möglich, jedoch sei die Kapazität viel kleiner als üblich. Der Verband ging zuletzt davon aus, dass etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Sitzplätze fehlen.

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