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Aiwanger beim Start der neuen BMW-Produktion in Landshut | BR24

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Hubert Aiwanger (FW) äußert sich zum Start der neuen BMW-Produktion in Landshut: Hier ist eine 50 Millionen Euro teure Produktionshalle in Betrieb genommen worden.

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Aiwanger beim Start der neuen BMW-Produktion in Landshut

Im BMW-Werk in Landshut ist eine neue, mehr als 50 Millionen Euro teure Produktionshalle in Betrieb genommen worden. Hier will BMW künftig die so genannte Niere für den vollelektrisch und autonom fahrenden SUV iNext produzieren.

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Im Beisein von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Andreas Wendt, Vorstandsmitglied der BMW AG, wurde am Mittwoch (22.07.) eine mehr als 50 Millionen Euro teure neue Produktionshalle im BMW Werk Landshut in Betrieb genommen. Dort wird künftig unter anderem die neue so genannte Niere, also das "Auge" für den BMW iNEXT produziert.

Ab 2021 Produktion in Dingolfing

Das Zukunftsmodell des bayerischen Autobauers soll ab dem nächsten Jahr in Dingolfing von den Bändern rollen. Die technisch komplexe Fahrzeugfront ist essentiell für das hochautomatisierte Fahren: Sie erlaubt in der Fahrzeugfront die Integration von Kameratechnik, Radarfunktion und weiterer Sensorik für hochentwickelte Fahrerassistenzsysteme. Wirtschaftsminister Aiwanger zeigte sich im BR-Interview glücklich, "dass gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten BMW Geld in die Hand nimmt und hier 50 Millionen Euro in die Zukunft dieses Standortes investiert".

Automatisiertes Fahren ist zukunftsorientierte Technologie

Der Betriebsratsvorsitzende des Werks, Willibald Löw, zeigte sich ebenfalls zufrieden: "Gerade heute ist das ein starkes Signal zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze vor Ort."

Die Niere des Zukunftsfahrzeugs wurde im Landshuter Leichtbau- und Technologiezentrum (LuTZ) der BMW Group entwickelt und ist Sinnbild für die Transformation der Branche: Aus dem markenprägenden Kühlergrill wird eine multifunktionale, innovative Hightech-Konstruktion. Neben der Niere stellt das Werk Landshut auch weitere innovative Bauteile für das Cockpit und den Elektroantrieb des iNEXT her, zudem Strukturbauteile aus Karbonfaser-Verbundstoffen wie zum Beispiel CFK.

E-Antrieb kommt ohne seltene Erden aus

Die Leichtmetallgießerei steuert das Gehäuse des künftigen E-Antriebs bei und hat für dessen Fertigung das weltweit einzigartige Injector-Casting-Gussverfahren (ICA) entwickelt. Der E-Antrieb des iNEXT kommt dabei ohne seltene Erden aus.

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