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Ein Germania-Flugzug hebt vom Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg ab
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Autoren

Karin Goeckel
Franz-Martin Engeser
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Ein Germania-Flugzug hebt vom Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg ab

Im Gegensatz zu den Freien Wählern sieht sich der Nürnberger Airport nicht als dritte Startbahn des Münchner Flughafens. Nürnberg habe sein eigenes Einzugsgebiet, sagte Flughafengeschäftsführer Michael Hupe zu der Aussage, die von der neuen bayerischen Regierungspartei bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags laut wurde.

"Die beiden Flughäfen sind so weit auseinander, dass man von unterschiedlichen Einzugsgebieten sprechen muss. Insofern hoffen wir, dass wir uns beide weiterhin gut entwickeln", erklärte Hupe bei einem Pressetermin in Nürnberg.

"Wir haben unseren eigenen Anspruch und ein attraktives Flugangebot ab Nürnberg anzubieten." Michael Hupe, Geschäftsführer Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg

Inzwischen bietet der Albrecht-Dürer-Airport über 70 Direktverbindungen ab Nürnberg an. „Da sind dann auch die ein oder anderen Nischenziele dabei, an die man im ersten Moment nicht gedacht hat“, ist sich Flughafengeschäftsführer Hupe sicher.

Zwei Ziele in Marokko

Heute hob in Nürnberg zum ersten Mal ein Flieger der Linie Germania nach Agadir in Marokko ab. "Der erste Flug ist mit über zwei Drittel ausgelastet. Für den Erstflug ist das okay", erklärte Hupe. "Aber der Winter ist noch lang, da wird die Abrechnung am Ende gemacht." Seit 30. Oktober fliegt Ryan Air zwei Mal in der Woche ins marokkanische Marrakesch.

Als Erfolg erweist sich derweil die Direktverbindung nach Dubai seit diesem Sommer. Weil die Flüge gut gebucht werden, will Anbieter FTI im nächsten Sommer nicht mehr nur einmal, sondern zweimal pro Woche Charterflüge von Nürnberg aus anbieten.

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Karin Goeckel
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Frankenschau aktuell vom 06.11.2018 - 17:30 Uhr