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Allgäu Airport: Gründe für die Luftnotlage bleiben unklar | BR24

© BR/Beate Bastian

Kreisbrandrat Alexander Möbus zu dem gestrigen Einsatz am Allgäu-Airport

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Allgäu Airport: Gründe für die Luftnotlage bleiben unklar

Welcher technische Defekt die Notlage am Allgäu Airpot ausgelöst hatte, ist noch immer nicht bekannt. 250 Rettungskräfte aus dem Unterallgäu wurden gestern zum Flughafen nach Memmingen gerufen, als eine Boeing 737 beim Anflug ein Problem meldete.

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Über die Gründe des gestrigen Zwischenfalls beim Allgäu-Airport herrscht weiter Unklarheit. Der Einsatz, bei dem knapp 250 Rettungskräfte vor Ort waren, verlief nach bayerischem Alarmierungsplan vorbildlich, bestätigte der zuständige Kreisbrandrat Alexander Möbus. Welcher technische Defekt die Notlage ausgelöst hatte, ist nach wie vor nicht bekannt.

Warnleuchte im B737-Cockpit löst Alarm aus

Das Pressebüro von Ryanair sagte heute dem BR, dass eine Warnleuchte im Cockpit auf ein mögliches, kleines Problem hingewiesen hatte. Nachdem das Flugzeug in Memmingen landete, inspizierten Ingenieure der Fluggesellschaft die Maschine und übergaben das Flugzeug kurz darauf der Wartung, so die Fluggesellschaft weiter. Die Pressestelle des Flughafens wollte den Vorgang nicht bestätigen. Auch darüber, ob die Passagiermaschine noch auf dem Gelände steht, will man keinerlei Auskünfte erteilen.

Man sei zwar der Betreiber des Flughafens, aber nicht für die Maschinen zuständig, so eine Sprecherin des Allgäu-Airports. Beim Luftfahrtbundesamt werden noch die Zuständigkeiten geprüft, da es sich um eine Maschine aus England handle, so die zuständige Sachgebietsleiterin und verweist auf die örtliche Luftaufsicht.

Großaufgebot der Einsatzkräfte aus dem Unterallgäu

Gegen 18.28 Uhr meldete der Pilot einer Ryanair Passagiermaschine des Typs 737-800 dem Tower ein technisches Problem. Sofort nach Bekanntgabe löste die Integrierte Leitstelle Bayern Alarm aus. 135 Feuerwehrleute aus Memmingerberg, Memmingen, Ungerhausen, Benningen, Eisenburg, Trunkelsberg und Mindelheim waren mit insgesamt 20 Fahrzeugen im Einsatz. Vom Technische Hilfswerk und Rettungsdienst wurden weitere 100 Hilfskräfte angefordert.

Alarmierung in zwei Stufen

Laut Alarmierungsbekanntmachung Bayern richte sich die Größe des Einsatzes nach zwei Stufen, so Kreisbrandrat Alexander Möbus: Verkehrsunfall der Stufe "Flugzeug 1", wenn es sich um kleinere Flugzeuge oder Hubschrauber handelt und Verkehrsunfall der Stufe "Flugzeug 2", wenn es um die Rettung vieler Passagiere geht. Bis zur Landung der RyanAir-Maschine standen die Einsatzkräfte zunächst im sogenannten Bereitstellungsraum. Das Flugzeug sei aber ganz normal gelandet und anschließend in die Parkposition gefahren. Die Passagiere konnten regulär über die Treppe aussteigen, ein Eingreifen seitens der Rettungskräfte war zu keinem Zeitpunkt nötig.