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Airbus Helicopters fordert Politik zu Bestellungen auf | BR24

© BR/Tobias Chmura

Bei Airbus Helicopters sind die Aufträge massiv eingebrochen. Jetzt appelliert Deutschland-Chef Schoder an die Politik.

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Airbus Helicopters fordert Politik zu Bestellungen auf

Der Hubschrauber-Produzent aus Donauwörth beklagt wegen der Corona-Krise dramatische Auftragsrückgänge. Jetzt wendet sich der Deutschland-Chef des Unternehmens mit deutlichen Worten an die Politik.

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Durch die Corona-Krise sind die Aufträge für Airbus Helicopters dramatisch zurückgegangen. Es sei daher überlebenswichtig, dass die öffentliche Hand geplante Hubschrauber-Bestellungen vorziehe. Das sagte der Deutschland-Chef des Hubschrauber-Produzenten Airbus Helicopters, Wolfgang Schoder, jetzt dem BR.

Gibt es bald Kurzarbeit im Werk Donauwörth?

Bei Airbus Helicopters in Donauwörth sind knapp 7.000 Menschen beschäftigt. Etwa je zur Hälfte werden für private und öffentliche Kunden Hubschrauber produziert. Im zivilen Bereich, also für Unternehmen und Privatleute, seien die Bestellungen aufgrund der Corona-Krise auf nahezu null gesunken.

Noch würden zwar alte Bestellungen abgearbeitet, doch in den nächsten Monaten werde die Auslastung des Werks in Donauwörth stetig sinken. Schon in den nächsten Wochen könnte mit Kurzarbeit begonnen werden.

Öffentliche Aufträge jetzt wichtig für die Auslastung

„Für uns ist es wichtig, dass unser zweites Standbein, nämlich die Produktion öffentlicher Hubschrauber, das heißt Polizeihubschrauber oder militärische Hubschrauber, dass wir dort unsere Auslastung beibehalten“, sagte Schoder dem BR.

Dafür sei es notwendig, dass öffentliche Auftraggeber ihre schon geplanten Bestellungen vorziehen. Airbus Helicopters könne nur überleben, wenn es für die nächsten Jahre eine Perspektive gebe, dafür seien die langfristigen Aufträge wichtig.