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Aigner: "Wir haben uns zu viel mit uns selbst beschäftigt" | BR24

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Die Verluste bei der Landtagswahl stecken der CSU noch in den Knochen. Die Vorsitzende der CSU Oberbayern und Bauministerin Aigner nannte in der Sendung "jetzt red' i" im BR Fernsehen die Gründe für die herben Verluste ihrer Partei.

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Aigner: "Wir haben uns zu viel mit uns selbst beschäftigt"

Nach dem Absturz der Christsozialen bei der Landtagswahl hat sich die Chefin der Oberbayern-CSU, Aigner, in der BR-Sendung "jetzt red i" selbstkritisch gezeigt. Die Grünen-Spitzenkandidatin Schulze bedauerte, dass Schwarz-Grün nicht zustande kommt.

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Die CSU war bei der Landtagswahl vor eineinhalb Wochen auf 37,2 Prozent abgestürzt und verlor damit ihre absolute Mehrheit. Das zweite Mal nach 2008 braucht sie zur Bildung einer Regierung einen Koalitionspartner.

Die bisherige Bauministerin Ilse Aigner (CSU) räumte in der Sendung "jetzt red i" im BR Fernsehen ein: "Wir haben uns zu viel mit uns selbst beschäftigt." Die CSU habe sich zu sehr auf ein Thema fokussiert, betonte Aigner, ohne die Flüchtlingspolitik konkret zu nennen. Was gut laufe in Bayern, habe die Partei indes nicht gut genug verkauft.

Schulze spricht von verpasster Chance

Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Schulze bedauerte, dass eine Koalition ihrer Partei mit den Christsozialen nicht zustande kommt: Eine Chance für dieses Land sei vertan worden. Die Menschen wollten eine ökologischere, pro-europäische Politik. Leider komme es nun nicht dazu. Die Grünen würden nun aber als Oppositionspartei "kraftvoll" für diese Themen kämpfen.

Aigner sagte, man habe ernsthaft mit den Grünen verhandelt, die Schnittmengen mit den Freien Wählern seien aber einfach größer. Die Vorsitzende der CSU Oberbayern betonte zugleich, auch bei Schwarz-Orange stehe das Thema Nachhaltigkeit weit oben.

Mehr Hortplätze - das wollen CSU und Grüne

Dass bei der Kinderbetreuung Handlungsbedarf besteht, da waren sich beide einig: Man wolle die Plätze für Grundschulkinder bedarfsgerecht ausbauen, so wie die Eltern sich das wünschten, so Ilse Aigner. Denn die Notwendigkeit für eine Kinderbetreuung ende ja nicht mit der Kindergartenzeit, auch danach müsse es noch Angebote geben, betonte Katharina Schulze. Eltern sollten sich nicht nach den Betreuungszeiten richten müssen, sondern umgekehrt.

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Für Grundschulkinder gibt es zu wenig Betreuungsplätze, räumt Bauministerin Aigner, CSU, im BR Fernsehen ein. 10.000 neue Plätze sollen geschaffen werden. Für die Fraktionchefin der Grünen, Schulze, entscheidend im Kampf gegen Altersarmut.

13 Minister, aber nur eine Präsidentin

Aigner, die Landtagspräsidentin werden soll, verteidigte ihre künftige Aufgabe. Diese sei kein Rückschritt in ihrer politischen Karriere.

"Ich bin davon überzeugt, dass es ein wichtiger Posten ist. Es gibt 13 Minister, aber es gibt nur eine Präsidentin. Und ich werde mich mit Sicherheit noch aktiv in die Politik einmischen. Das hat die bisherige Präsidentin so gemacht und ich werde es bestimmt auch so machen." Ilse Aigner, CSU
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Die amtierende Bauministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner, CSU, soll Landtagspräsidentin werden. In die aktuelle Politik will sie sich aber weiter einmischen, verspricht Aigner im BR Fernsehen.