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66 Einsatzkräfte des BRK Schwaben haben sich mit 22 Fahrzeugen am Samstagmorgen auf den Weg nach Ahrweiler in Rheinland-Pfalz gemacht. In der besonders vom Hochwasser betroffenen Stadt werden sie in den nächsten Tagen Tausende Menschen versorgen.

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Ahrweiler: BRK Schwaben schickt Helfer ins Katastrophengebiet

66 Einsatzkräfte mit 22 Fahrzeugen haben sich am Samstagvormittag (24.07.21) auf den Weg ins Rheinland gemacht. In der schwer vom Hochwasser getroffenen Stadt Ahrweiler wartet ein besonderer Einsatz auf sie.

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Von
  • Werner Bader

Start des Hilfskonvois war der Hof der Straßenmeisterei in Vöhringen. Mit 22 Fahrzeugen waren die Einsatzkräfte des BRK aus ganz Schwaben von Donauwörth über Augsburg, Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm bis zum Allgäu gekommen, um aktuelle Anweisungen zu bekommen und dann die Einsatzfahrt zu starten.

Das BRK-Kontigent aus Schwaben: eine eingeschworene Truppe

Die Regierung von Schwaben hatte das für solche Fälle bereitstehende „Hilfeleistungskontingent Betreuung und Verpflegung“ des Bezirksverbands Schwaben im Bayerischen Roten Kreuz (BRK) alarmiert, nachdem die entsprechende Anforderung von den Innenministerien aus Rheinland-Pfalz und Bayern eintraf. Das werde immer geübt und so könne man sofort eine eingeschworene Truppe zur Verfügung stellen, erklärte Kontingentführer Michael Stemmler vom BRK-Kreisverband Ostallgäu.

Täglich 5.000 Menschen mit Essen versorgen

Die Aufgabe der 66 ehrenamtlichen Helfer des BRK aus Schwaben ist es, drei Tage lang auf dem Marktplatz der besonders schwer getroffenen Stadt Ahrweiler in Rheinland-Pfalz für die Verpflegung von täglich fünftausend Personen zu sorgen. Trockene und haltbare Lebensmittel sind auf den eigenen Lastkraftwagen verladen, und am Einsatzort ist die laufende Versorgung mit Frischware durch Kühl-Lkw aus einem Großmarkt sichergestellt.

Das Kontingent aus Schwaben löst am Samstagnachmittag BRK-Helfer aus der Oberpfalz ab, die nach mehreren Einsatztagen wieder zurück in ihre Heimat fahren. Am Dienstag kommt neue Ablösung, voraussichtlich aus Franken, dann können die Schwaben wieder heimfahren. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz wurden sie von ihren Arbeitgebern freigestellt.

Auch die Feuerwehren in Schwaben sind startklar

Mittlerweile sind auch schon die Feuerwehren startklar für einen Hilfseinsatz im Katastrophengebiet. Das bayerische Innenministerium hat die ständig bereit gehaltenen Feuerwehr-Hilfeleistungskontingente aus Oberbayern und Schwaben für kommende Woche „für einen möglichen Einsatz verständigt“.