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Agilis-Züge fallen auch nach Schulbeginn aus | BR24

© pa/dpa/David Ebener

Bei Agilis stehen viele Züge still, weil Lokführer fehlen.

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    Agilis-Züge fallen auch nach Schulbeginn aus

    Beim Regionalbahnanbieter Agilis müssen auch nach Schulbeginn Zugverbindungen gestrichen werden, weil Lokführer fehlen. Betroffen sind Verbindungen in Niederbayern, der Oberpfalz, Oberbayern und Schwaben.

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    Bis weit über den Schulbeginn in Bayern hinaus müssen Fahrgäste der Agilis-Bahn mit erheblichen Beeinträchtigungen rechnen. Das teilte das in Regensburg beheimatete Unternehmen am Freitag mit. Betroffen von krankheitsbedingten Ausfällen ist vor allem die Verbindung Donauwörth - Landshut (über Ingolstadt und Regensburg) sowie die Strecke Neumarkt - Plattling (über Regensburg und Straubing).

    Die Kapazitäten sind ausgeschöpft

    Derzeit arbeite man an einem Ersatzkonzept bis einschließlich 30. September. Trotzdem könnten nicht alle Ausfälle abgefangen werden, heißt es weiter. Die personellen Kapazitäten seien ausgeschöpft. Agilis plant nun mit innerbetrieblichen Qualifizierungen zum Lokführer der Entwicklung entgegenzusteuern.

    Bis zu 20 Verbindungen pro Tag fallen aus

    Bei Agilis fallen derzeit rund 20 Verbindungen pro Tag aus. Erst diese Woche hatte die für den Schienennahverkehr in Bayern zuständige Eisenbahngesellschaft BEG das Unternehmen öffentlich aufgefordert, unverzüglich eine Lösung für die zu finden.

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    Autor
    • Sebastian Grosser
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