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Affäre um Sonderzahlungen in Bamberg: Ältestenrat hat getagt | BR24

© picture alliance / Fotostand / K. Schmitt

Im Fall des Bamberger Finanzskandals hat nun der Ältestenrat getagt: Es soll eine neue Arbeitsgruppe gegründet werden.

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    Affäre um Sonderzahlungen in Bamberg: Ältestenrat hat getagt

    Nach der Affäre um Sonderzahlungen für Mitarbeiter des Bamberger Rathauses haben die Fraktionsvorsitzenden im Ältestenrat des Stadtrates getagt. Eine neue Arbeitsgruppe soll den Fall nun behandeln.

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    Von
    • Sandra Jozipovic

    Im Fall des Bamberger Finanzskandals teilt die Stadt Bamberg mit, dass sich die Mitglieder des Ältestenrates unter der Leitung des Oberbürgermeisters Andreas Starke (SPD) darauf verständigten, eine Arbeitsgruppe zu bilden. Miteinbezogen werden soll ein externer Experte für tarifrechtliche, arbeitsrechtliche und juristischen Fragen. Außerdem wurde der Oberbürgermeister beauftragt Strafantrag gegen Unbekannt wegen der unbefugten Weiter­gabe des Prüfberichts zu erstatten.

    Halbe Million Euro zu viel überwiesen

    Vor Weihnachten war bekannt geworden, dass die Stadt Bamberg laut einem Bericht des Kommunalen Prüfungsverbandes Bayern jahrelang unzulässig Pauschalen und Prämien an Beamte und Angestellte gezahlt hatte. Demnach hat die Stadt in den Jahren 2011 bis 2017 mindestens eine halbe Million Euro an Mitarbeiter unzulässig überwiesen.

    Der Prüfungsverband will die Stadt bereits im Jahr 2013 darauf hingewiesen haben. Die Staatsanwaltschaft Hof hat in der Sache bereits Ermittlungen gegen Unbekannt wegen unklarer Zahlungen eingeleitet.

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