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Ärztemangel in Teilen Frankens und der Oberpfalz | BR24

© picture alliance/dpa

Arzt untersucht einen Pateinten

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    Ärztemangel in Teilen Frankens und der Oberpfalz

    In Teilen Frankens und der Oberpfalz herrscht Ärztemangel, besonders in ländlichen Gebieten. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) sieht sich bei der Beseitigung von Unterversorgung aber auf einem guten Weg.

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    Trotz drohender oder bestehender Unterversorgung in Teilen Frankens und der Oberpfalz hätten die Förderprogramme der Kassenärztlichen Vereinigung in den vergangenen Jahren Erfolg gehabt, sagte Wolfgang Krombholz, Vorstandsvorsitzender der KVB anlässlich der Versorgungskonferenz in Nürnberg.

    "Wir haben uns bewusst entschieden, die Konferenz in diesem Jahr speziell der Versorgung in Franken und der Oberpfalz zu widmen." Wolfgang Krombholz, Vorstandsvorsitzender der KVB

    Region nicht attraktiv für Ärzte

    Insgesamt sei Bayern gut mit niedergelassenen Ärzten versorgt, insbesondere im Norden zeigten sich jedoch Mängel. So seien beispielsweise Hirschaid, Dinkelsbühl, Ansbach und Lohr am Main von hausärztlicher Unterversorgung betroffen. Fachpraxen von Haut-, Augen- oder HNO-Ärzten fehlen unter anderem in Bad Windsheim, Haßberge, Kronach und Lichtenfels. Vor allem in ländlichen Gebieten komme es immer wieder zu Praxisschließungen, weil die Regionen für angehende Ärzte nicht attraktiv genug seien, so Krombholz.

    Weitere Themen der Versorgungskonferenz waren die hohe Arbeitsbelastung durch Bereitschaftsdienste und die geringen Nachwuchszahlen in bestimmten Bereichen wie etwa der ärztlichen Psychotherapie. Außerdem äußerte die KVB Kritik an der geringen Vergütung von psychotherapeutischen Akutbehandlungen und an der Bedarfsplanung, die in diesem Bereich noch auf Zahlen aus dem Jahr 1999 basiert.