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Ärger um VGN in Lichtenfels | BR24

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Der VGN könnte weiterwachsen. Grundlagenstudien sollen zeigen, ob der Beitritt von sechs Landkreisen und der kreisfreien Städte Coburg und Hof sinnvoll ist. In der Vergangenheit standen dem Vorhaben Kostengründe im Wege.

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Ärger um VGN in Lichtenfels

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) prüft derzeit, weitere oberfränkische Städte anzuschließen. Die Kosten für eine Studie übernimmt zum Teil der Freistaat. Lichtenfels war bereits 2015 dem VGN beigetreten - ohne Förderung des Freistaats.

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Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) könnte in den nächsten Jahren noch weiter wachsen. Im Moment laufen Studien, ob Beitritte von Coburg, Kulmbach, Hof, Kronach und Wunsiedel in Oberfranken sinnvoll und machbar sind. Die Kosten für diese Studien übernimmt zum großen Teil der Freistaat Bayern.

Kritik aus Lichtenfels

In Lichtenfels war man bereits 2015 dem VGN beigetreten, ohne Förderung des Freistaats. Landrat Christian Meißner sagte dem Bayerischen Rundfunk, generell unterstütze man das Vorhaben, dass der VGN in Oberfranken weiter wachse. Allerdings ärgert es Meißner, dass Lichtenfels bei den entstandenen Kosten keine Unterstützung aus München bekomme. Er hofft nun zumindest auf ein Gespräch mit der neuen Verkehrsministerin Kerstin Schreyer.

Kein Geld nachträglich

Eine nachträgliche Förderung des Beitritts von Lichtenfels sei nicht möglich, heißt es auf BR-Nachfrage aus dem Verkehrsministerium. Allerdings hätten sich die allgemeinen Zuweisungen für den Landkreis Lichtenfels in den letzten Jahren stark erhöht. Landrat Meißner will einer Erweiterung nicht im Wege stehen, allerdings sei es ein Wink mit dem Zaunpfahl, dass die VGN-Mitglieder Zutritte einstimmig beschließen müssten.

© BR/Richard Krill

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